02. August Gerhard Hirschfelder

02.08.2016

Seliger Gerhard Hirschfelder (Bild: Bistum Münster)

Für Gerhard Hirschfelder war der Weg zum Priester nicht einfach. Als uneheliches Kind haftete ihm vor 80 Jahren ein schwerer Makel an. Dennoch wurde er 1932 in Breslau zum Priester geweiht. In seiner anschließenden Tätigkeit als Jugendseelsorger fällt Hirschfelder auf: Er gründet katholische Jugendgruppen, mit denen er wandert, singt und Gottesdienste feiert. Doch schon ein Jahr später verändert sich Deutschland völlig. Adolf Hiter übernimmt die Macht. Schnell merkt Hirschfelder, dass die Kirchen einen neuen, unerbittlichen Feind haben. Durch seinen Widerstand kommt er 1941 in das Konzentrationslager Dachau. Dort stirbt er ein Jahr später an Entkräftung. Gerhard Hirschfelder gilt heute als Brückenbauer zwischen Polen, Tschechien und Deutschland.