Hilfe für Straßenkinder Faschingsmärkte der "aktion hoffnung" erbringen über 41.000 Euro

26.02.2020

Kostüme und Accessoires haben auf der "Faschingsmarkt"- Tour der Hilfsorganisation neue Besitzer gefunden. Der Erlös kommt verschiedenen Entwicklungsprojekten zugute.

Bunte Rasseln, rote Pappnase, schwarze Brille und eine bunte Perücke sind zu einem Gesicht zusammengelegt.
Auf den Märkten der "aktion hoffnung" gab es alles, was für Fasching gebraucht wird. © tomertu - stock.adobe.com

Augsburg – Die diesjährige "Faschingsmarkt"-Tour der "aktion hoffnung" hat 41.188 Euro erbracht. Das teilte die Hilfsorganisation am Rosenmontag in Augsburg mit. Mehr als 12.000 Kunden besuchten die 47 Märkte, die in der Zeit vom 10. Januar bis 7. Februar veranstaltet wurden. Dabei hätten viele Faschingskostüme, Accessoires, Nostalgisches aus früheren Jahrzehnten und andere Raritäten neue Besitzer gefunden.

Geld für ein Straßenkinderzentrum im Südsudan

Der Reinerlös werde nun an 19 verschiedene Entwicklungsprojekte weitergegeben, heißt es. Schwerpunktmäßig unterstütze die "aktion hoffnung" dieses Mal ein Straßenkinderzentrum der Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Bosco im Südsudan; aber auch Projekte zur Gesundheitsvorsorge in Indien oder der schulischen Ausbildung in Guatemala oder Bolivien würden gefördert, informierte Geschäftsführer Johannes Müller über den Verwendungszweck.

Unterstützung von Entwicklungsprojekten

Die "aktion hoffnung - Hilfe für die Mission GmbH" ist eine kirchliche Hilfsaktion des Bistums Augsburg und des katholischen Hilfswerkes missio München. Sie unterstützt seit mehr als 30 Jahren Entwicklungsprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien und Osteuropa durch finanzielle Hilfen, Hilfsgütertransporte und den fairen Handel. 2018 förderte die "aktion hoffnung" nach eigenen Angaben mit fast 362.000 Euro, die aus Verkaufserlösen, Spenden und Drittmittel eingingen, 68 Entwicklungsprojekte in 26 Ländern. Außerdem seien dringend benötigte Hilfsgüter im Wert von über 84.000 Euro direkt an Projektpartner weltweit versendet worden.

Zur Finanzierung ihrer Arbeit sammelt die "aktion hoffnung" modische Secondhand-Kleidung und vermarktet diese im Großhandel. Einen kleinen Teil der Kleidung verkauft sie im Einzelhandel unter dem eigenen "VINTY'S-Mode"- und "FairTrade"-Label. (kna)

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Fasching

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