Calmund spendet ans Salesianum 10.000 Euro für jugendliche Flüchtlinge

28.09.2015

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen besondere Hilfe. Deshalb unterstützt die „Stiftung Tapfere Kinder“ nun das Salesianum mit einer großzügigen Spende. Schirmherr Reiner Calmund persönlich überreichte den Scheck.

Reiner Calmund (2. v. l.), Schirmherr der Stiftung Tapfere Kinder", übergibt den Spendenscheck an Salesianerparter Clemens Schliermann (2. v. r.), um damit in München minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen helfen zu können. (Bild: Salesianum) © Salesianum

München – Das Salesianum freut sich über eine zweckgebundene Spende der „Stiftung Tapfere Kinder“ in Höhe von 10.000 Euro. Damit fördert die Stiftung die Arbeit der Münchener Einrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Das Geld, das von Schirmherr Reiner Calmund übergeben wurde, kommt den beiden Flüchtlingsgruppen „Life“ und „Hope“ zugute. Hier finden Jugendliche, die vor Krieg, Terror und Naturkatastrophen aus ihren Heimatländern flüchten mussten, ein neues Zuhause und erhalten Unterstützung und Hilfe bei der Organisation und Bewältigung ihres Alltags in fremder Umgebung.

Die insgesamt 42 Jugendlichen sind zwischen 15 und 21 Jahre alt und werden bei der Klärung von rechtlichen Fragen, beim Ausfüllen von Anträgen, Behördengängen oder beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützt. Zu den weiteren Angeboten zählen die pädagogische und seelsorgliche Begleitung bis zum Erreichen eines Schulabschlusses, die Vermittlung von Lehrstellen oder anderen Qualifizierungsmaßnahmen sowie eine Gesundheitserziehung. So besuchen die Jugendlichen Deutschkurse und schulanaloge Unterrichtsformen, um später einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Dazu lernen sie im Jugendwohnheim Aufgaben des Alltags wie Kochen, Waschen und Putzen zu meistern – Fähigkeiten, die zu einem gelingenden Leben in Deutschland beitragen sollen.

Ziel der Projekte ist es, die jungen Menschen bei ihrer Lebens- und Zukunftsgestaltung zu begleiten, sie zu stärken und ihnen zu einem gelingenden Leben zu verhelfen. Dazu müssen aber auch die Jugendlichen ihren Beitrag leisten. „Denn”, so Pater Clemens Schliermann, „wir geben zwar nicht die Garantie zu einer gelingenden Integration, aber wir bieten den ersten Schritt dorthin.” (pm/mf)

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