Kolpingstunde am 29. November 150. Todestag von Adolph Kolping

29.11.2015

Am 4. Dezember vor 150 Jahren ist Adolph Kolping verstorben. Aus einem von ihm in Köln gegründeten Gesellenverein entwickelte sich das heute weltweit agierende Kolpingwerk. Wir stellen Ihnen den charismatischen Priester und Sozialreformer in der Kolpingsstunde vor.

Seliger Adolph Kolping (Bild: Wikipedia/gemeinfrei)

Zu Gast ist Kolping-Präses Christoph Huber. Er erzählt, wie es möglich war, dass aus dem einfachen Schumacher Adolph Kolping doch noch ein Priester wurde, der seine zahlreichen Talente ganz in den Dienst der Gesellen stellte. Die waren in Zeiten der industriellen Revolution verarmt und hatten keine Rechte. Kolping holt die Handwerks-Gesellen von der Straße in seine neu gegründeten Heime, die er durch Spenden und eigene journalistische Arbeit finanziert.

Er war ein Praktiker aus dem Glauben heraus, und seine Alltags-Spiritualität wird noch heute von den Mitgliedern des Kolpingwerkes hoch geschätzt. Barbara Mehlich von der diözesanen Kommission Spiritualität erklärt, was das Faszinierende an Kolpings Spiritualität ist und wie die Kolperer die Frömmigkeit ihres Gründers in die heutige Zeit übertragen. Auch 150 Jahre nach Kolpings Tod hat sein Werk im Erzbistum München und Freising und Bayern nichts an Attraktivität eingebüßt: es ist im Gegensatz zu vielen anderen katholischen Initiativen auf Wachstumskurs.


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