Aktion für geistliche Berufungen 24-Stunden-Gebet

23.04.2021

Dass es Menschen gibt, die anderen Sinn und Halt im Glauben geben - darum will an diesem Wochenende eine Initiative zum Weltgebetstag bitten.

Betende Menschen halten sich an den Händen
Wegen Corona kann man sich bei der Aktion über das Internet einbringen und als große virtuelle Gebetsgemeinschaft erleben. © VadimGuzhva - stock.adobe.com

Bonn - Die Gebetsinitiative „Werft die Netze aus“ will am Samstag, 24., und Sonntag, 25. April, Menschen aus dem deutschsprachigen Raum im Gebet um geistliche Berufungen zusammenführen. Von 18 Uhr an wird an diesem Weltgebetstag 24 Stunden in Pfarreien und von Privatpersonen gebetet, wie das Zentrum für Berufungspastoral der Deutschen Bischofskonferenz (ZfB) mitteilte. „Wir merken es deutlich: Gerade jetzt ist es wichtig, dass es Menschen gibt, die für andere da sind und ihnen Sinn und Halt im Glauben geben können. Deshalb ist das Gebet um geistliche Berufungen drängender denn je“, sagte der Direktor des ZfB, Michael Maas.

Große Gebetsgemeinschaft erleben

Herzstück der Vernetzung der Beter bilde die Internetseite der Aktion mit einer interaktiven Karte, auf der Einzelpersonen, Gruppen und Pfarreien öffentliche oder private Gebetszeiten eintragen können. Auf der Homepage sind auch Anregungen für das eigene Gebet und Livestream-Angebote zu finden. „Man kann auf vielfältige Weise dabei sein, sich im Gebet einbringen und als große Gebetsgemeinschaft erleben“, betonte Maas. Auch in der Corona-Zeit könne man sich im Gebet online vereinen. An anderen Orten werde es möglich sein, das Gebet in einer Gebetsgemeinschaft zu gestalten. Nachdem sich 2019 bei der ersten Gebetsaktion Beter an über 400 Orten vernetzt hatten, waren es 2020 trotz der Pandemie mehr als 700 Orte und 70 Livestream-Projekte. (kna)


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