Wallfahrtsjubiläum an Maria Himmelfahrt 300 Jahre Frautag in Jetzendorf

15.08.2013

Der Frautag in Jetzendorf feiert in diesem Jahr sein 300-jähriges Bestehen. Etwa 20.000 Besucher werden zu der Jubiläums-Wallfahrt an Maria Himmelfahrt im oberen Ilmtal erwartet, sagte der Jetzendorfer Pfarrer Konrad Eder dem Münchner Kirchenradio.

Kopie der Altöttinger Madonna in der Jetzendorfer Pfarrkirche (Bild: Marienbruderschaft Jetzendorf)

Ziel der Pilger ist die Figur der Muttergottes von Altötting in der Pfarrkirche. Die Kopie der Madonna wird dort seit 1713 verehrt. Zur Wallfahrt gehört auch ein Jahrmarkt, der als größter seiner Art in Bayern gilt. Weil früher die Kommunion nur auf nüchternen Magen empfangen werden durfte, konnte am Frautag erst nach der Messe gegessen und getrunken werden. So sei aus der Wallfahrt auch ein Jahrmarkt geworden, erklärt Pfarrer Eder. Hier fänden sich im Unterschied zu anderen Märkten viele Raritäten, die die Leute wie ein Magnet anziehen. Für die Jetzendorfer selbst stelle der Himmelfahrtstag eine „Zeitenwende“ dar. Es sei selbstverständlich, am Frautag anwesend zu sein, so Eder.

Anlässlich des Jubiläums beginnt der Frautag dieses Mal besonders früh mit einem Weckruf der Böllerschützen um sechs Uhr morgens. Neben der Festmesse gehört auch die Schlussandacht mit Kardinal Reinhard Marx zu den Höhepunkten des Jubiläums-Festes. Zum Abschluß des Jubiläums-Jahres pilgern die Jetzendorfer dann noch Ende September zur „echten“ Muttergottes nach Altötting. (ph)


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