Rund 175.000 Teilnehmer 72-Stunden-Aktion geht zu Ende

16.06.2013

Mit einer großen Abschlussfeier in Mönchengladbach geht am Sonntagnachmittag die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zu Ende.

Sprühaktion des BDKJ in München (BDKJ-Bundesstelle/Daniela Voßenkaul)

Deutschlandweit beteiligten sich daran laut Angaben der Veranstalter 175.000 junge Menschen in 4.000 Gruppen. "Wir sind überwältig vom Erfolg", sagte der BDKJ-Bundesvorsitzende Dirk Tänzler. Bilder und Berichte belegten, dass "die Aktion den Gruppen einfach riesigen Spaß gemacht hat."

Erstmals fand die Initiative bundesweit statt. Drei Tage lang engagierten sich die Teilnehmer für kranke Kinder und benachteiligte Menschen, reinigten Spielplätze und Friedhöfe oder halfen bei der Renovierung von Asylbewerberheimen. Nach den Unwettern der vergangenen Wochen wurden auch Hilfen für Flutopfer ins Programm aufgenommen. Die Schirmherrschaft hatten Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, übernommen. Weitere Unterstützer waren das katholische Hilfswerk Misereor und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger". Vor Ort wirkten auch zahlreiche Prominente mit, darunter Bundestagspräsident Norbert Lammert in Bochum, Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch in München und Schlagersänger Roland Kaiser in Münter.

In einer Videobotschaft würdigte Zollitsch den Einsatz der jungen Menschen. "Ihr habt vielen Menschen geholfen und ihr habt Gott in dieser Welt ein Gesicht gegeben." Jugendbischof Karl-Heinz Wiesemann ergänzte mit Blick auf den kirchlichen Hintergrund der Aktion: "Ich weiß nicht, welche andere gesellschaftliche Kraft so viele Jugendliche auf diese Weise bewegen könnte."

Angesichts der Resonanz sprach der BDKJ von einer der größten Jugendsozialaktionen in Deutschland. Das belege auch ein Blick ins Internet. So fand die Initiative Erwähnung in rund 70.000 Tweets beim Kurznachrichtendienst Twitter. Hinzu kamen Youtube-Videos, Bilder, sowie Kommentare und Verlinkungen auf Facebook. Auch das Internetportal katholisch.de, das die Aktion live begleitete, zog eine positive Bilanz. Die Sendung sei rund 300.000 mal aufgerufen worden, hieß es. (ks/kna)

Website der 72-Stunden-Aktion


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