Faschingsmarkt-Tour "aktion hoffnung" erlöst fast 46.000 Euro

15.02.2019

Die katholische Hilfsorganisation "aktion hoffnung" hat mit ihrer Faschingsmarkt-Tour durch Bayern fast 46.000 Euro eingenommen.

Christine Bender ist auf einem Secondhand-Faschingsmarkt fündig geworden.
Christine Bender ist auf einem Secondhand-Faschingsmarkt fündig geworden. © Kiderle

Augsburg – Das Geld aus der Faschingsmarkt-Tour - knapp 46.000 Euro - geht nun an 21 Entwicklungsprojekte weltweit, wie die "aktion hoffnung" mitteilte. Es würden Bildungsmaßnahmen im Nordirak, in Bolivien und Kenia, die Friedensarbeit des emeritierten Bischofs Paride Taban im Südsudan sowie Gesundheitsstationen in Indien und Brasilien unterstützt. Geschäftsführer Johannes Müller sagte: "Wir sind sehr dankbar, dass wir so einen konkreten Beitrag zu mehr Bildung, Gesundheit und Frieden weltweit leisten können."

Rund 16.000 Kunden

Vom 10. Januar bis 9. Februar veranstaltete die "aktion hoffnung" 59 Secondhand-Faschingsmärkte in Pfarreien, Eine-Welt-Läden und Kindertagesstätten sowie bei Verbänden im Freistaat. Das Angebot wurde von rund 16.000 Kunden besucht und von 450 ehrenamtlichen Mitarbeitern ermöglicht. Der Aufsichtsratsvorsitzende der "aktion hoffnung", der Augsburger Prälat Bertram Meier, erklärte: "Es ist immer wieder bemerkenswert, mit welcher Freude an der guten Sache die Helferinnen und Helfer dabei sind."

Wer nun die große Faschingsmarkt-Tour verpasst hat, hat trotzdem noch Chancen auf ein Kostüm: Bis 2. März bietet der Secondhand-Modeshop der "aktion hoffnung" in Ettringen im Unterallgäu, Rechbergstraße 12, Verkleidungen feil. (kna)


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