Ecuador-Themenabend Augen öffnen für die Partnerschaft

02.12.2014

Die "Goldene Hochzeit" liegt schon zwei Jahre zurück: Zwischen dem Erzbistum München und Freising und der katholischen Kirche in Ecuador besteht seit mehr als 50 Jahren eine enge Partnerschaft. Am Mittwoch findet dazu ein Themenabend im Korbinianshaus in München statt.

Beim Katholikentag 2014 in Regensburg verteilt Diözesanratsvorsitzender Hans Tremmel Partnerschaftsbändchen aus Ecuador (Bild: Sankt Michaelsbund)

München - "Die Partnerschaft ist nicht bei der finanziellen Unterstützung stehen geblieben", sagt Eva-Maria Heerde-Hinojosa. Vielmehr hätten sich das Erzbistum München und Freising und die katholische Kirche Ecuadors seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil auch inhaltlich auf den Weg gemacht, um miteinander über aktuelle Probleme und Themen in beiden Ländern zu diskutieren. "Das sind für mich die besonders schönen und spannenden Momente der Partnerschaft", so die Vorsitzende des Arbeitskreises Ecuador im Diözesanrat der Katholiken.

Viele Ebenen

Die Beziehungen würden auf vielen Ebenen gepflegt, so Heerde-Hinojosa. Neben der Amtskirche - bestehend aus Vertretern der Erzdiözese und der ecuadorianischen Bischofskonferenz - stünden auch viele katholische Verbände und Pfarreien des Erzbistums in ständigem Austausch mit Ecuador - egal ob per E-Mail, Internet oder durch zugesandte Berichte.

Besonders wichtig seien junge Leute für die Partnerschaft. Bei einem Freiwilligendienst im jeweiligen Partnerland können sie neue Kontakte knüpfen. "Die Botschafter der Partnerschaft waren bisher Priester und Ordensleute und ich habe den Eindruck, dass die jungen Leute an deren Stelle treten", erklärt Heerde-Hinojosa. Viele der Jugendlichen würden dann später bei der Wahl des Studiums oder des Berufs versuchen, an ihren Dienst anzuknüpfen. (ksc/kj)


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