München am Mittag Ausgangssperre im Vatikan

18.03.2020

Im Kirchenstaat spielt sich das soziale Leben im Moment innerhalb der eigenen vier Wände ab.

© imago images / Pacific Press Agency

Wo sonst die ersten Bäume blühen und die Straßencafés öffnen, herrscht jetzt gespenstische Leere: im Vatikan ist das öffentliche Leben auf ein Minimum heruntergefahren worden. In „München am Mittag“ berichtet Pater Norbert Hofmann, Sekretär der päpstlichen Kommission für die Beziehung zum Judentum, wie ausgestorben auch die Büros und Kirchen im Vatikan sind. Für den Salesianer ist die Atmosphäre im Vatikanstaat skurril und ungewohnt. Bemerkenswert findet der Ordensmann wie diszipliniert die Römer mit den Einschränkungen des Alltags umgehen.

Ebenfalls in der Sendung: die neue Münchner Kirchenzeitung. Thema ist neben anderen natürlich das Coronavirus. Kardinal Reinhard Marx hat sich in einer Mut machenden Videobotschaft an die Gläubigen gewandt, die auch in der Kirchenzeitung abgedruckt ist.

Passend zum Josefitag am 19. März und zur Starkbierzeit geht die MK auf einen Streifzug durch die Kulturgeschichte des Hopfens. Außerdem gibt es in der neuen Ausgabe auch einen Ausblick auf den 400. Geburtstag der Wallfahrtskirche auf dem Hohenpeißenberg.

 

 

München am Mittag mit Ivo Markota, 12-15 Uhr, auf DAB+ und im Webradio.

Das könnte Sie auch interessieren

Pater Norbert Hofmann
© Kiderle

Bericht vor Ort Corona-Quarantäne im Vatikan

Pater Norbert Hofmann ist Sekretär der päpstlichen Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum des Heiligen Stuhls. Im Interview spricht er über die Ausnahmesituation in Rom.

18.03.2020

Jetzt neu für Rosenheim: Der mk-online Newsletter

Wir informieren Sie über Aktuelles, Gottesdienste, besondere Veranstaltungen und Neues aus Religion und Gesellschaft.
Jetzt abonnieren