Schauspieler bei Kloster auf Zeit Bereichernde Auszeit von "Sturm der Liebe"

21.10.2013

Am Montag startet in Sankt Ottilien wieder das Angebot "Kloster auf Zeit". Schauspieler Andreas Thiele hat daran schon mehrfach teilgenommen und sprach mit den Münchner Kirchennachrichten über seine Erfahrungen.

Kloster Sankt Ottilien (Bild: imago/imagebroker)

Sankt Ottilien - Ab Montag gibt es in der Benediktinerabtei das Angebot für Kloster auf Zeit. Es richtet sich an junge Männer zwischen 18 und 35 Jahren, die das Klosterleben einmal näher kennenlernen möchten oder auch für sich prüfen wollen, ob der Weg im Kloster etwas für sie sein könnte.

Der Rhythmus von Gebet und Arbeit, die gemeinsamen Mahlzeiten mit den Mönchen, Informationen und Impulse, Begegnungen und Gespräche bestimmen den Verlauf dieser Tage.

Bereits zweimal daran teilgenommen hat auch der Schauspieler Andreas Thiele. Der Darsteller, der für „Sturm der Liebe“, „Soko 5113“ und „Der Bergdoktor“ vor der Kamera stand, spielt derzeit am Metropol Theater in München.

Nach Sankt Ottilien zu Kloster auf Zeit kam er erstmals 2010. Der Dreh der täglichen Serie „Sturm der Liebe“ war hektisch und anstrengend – da suchte Thiele Ruhe und Besinnung und stieß auf das Kloster. Der Tagesablauf, die tägliche Routine und die Selbstfindung taten dem mittlerweile 33-Jährigen gut.

Auf Komfort hat er gerne verzichtet, ein eigenes Zimmer sei im aber wichtig gewesen, so Thiele. Eine Auszeit ohne Fernsehen und Medien hätte ihm aber sehr gut getan. Selbst das frühe Aufstehen um kurz nach fünf Uhr fand er sehr bereichernd. So früh schon in der Kirche zu stehen und zu singen, sei etwas sehr bereicherndes für ihn gewesen, so Thiele. Obwohl sein Tagesablauf sonst ganz anders aussähe, denn schließlich müssten Schauspieler meist abends arbeiten und wenn andere gemütlich auf dem Sofa sitzen, auf der Bühne stehen, erzählt er.

Die Arbeit im Kloster, „Ora et labora“, machte dem Schauspieler Spaß. Besonders die Apfelernte in Ottilien sei traumhaft. Als Pater Ludger Schäfer ihn auch diesmal wieder fragte, ob er beim Kloster auf Zeit dabei sein möchte, hätte es ihn schon in den Fingern gejuckt. Da er aber gerade „Lilly Schönauer“, eine Liebesromanze für den Sonntagabendplatz in der ARD, drehe, schaffe er es diesmal nicht, dabei zu sein. Aber "ich war sicher nicht das letzte mal im Kloster Sankt Ottilien", betont der Schauspieler.

Kloster auf Zeit in Sankt Ottilien findet dreimal im Jahr statt. Genauere Infos dazu unter www.erzabtei.de. (sts)

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