Bereits 100.000 Exemplare gedruckt

04.02.2014

Das Apostolische Schreiben "Evangelii gaudium" von Papst Franziskus hat bei Medien und Gläubigen gleichermaßen hohen Anklang gefunden. Erzbischof Robert Zollitsch erkennt in dem Dokument neue Zuversicht für das Glaubensleben. Weil die Erstauflage schnell vergriffen war, hat die Deutsche Bischofskonferenz nun neue Exemplare drucken lassen.

Papst Franziskus (Bild: imago)

Bonn - Die Deutsche Bischofskonferenz hat die zweite Auflage des Apostolischen Schreibens „Evangelii gaudium“ von Papst Franziskus veröffentlicht. Nachdem die Erstauflage in Höhe von 50.000 Exemplaren innerhalb einer Woche vergriffen war, sind nun weitere 50.000 Exemplare gedruckt worden. Noch nie zuvor ist ein Papstdokument in so hoher Auflage und so kurzer Zeit abgerufen worden. Das Apostolische Schreiben „Evangelii gaudium“ bezieht sich unter anderem auf die XIII. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode „Die neue Evangelisierung für die Weitergabe des christlichen Lebens“, die vom 7. bis zum 28. Oktober 2012 in Rom stattfand.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sieht das Dokument als wichtigen Impuls für das Glaubensleben der Kirche. „Es ist eine beeindruckende Analyse der derzeitigen Situation, in der Papst Franziskus in klarer und erfrischender Sprache eine geistliche Entfaltung davon vorlegt, was es heißt, als Kirche einen neuen Aufbruch zu wagen“, so Erzbischof Zollitsch. „Mit seinem Apostolischen Schreiben ,Evangelii gaudium‘ ermutigt Papst Franziskus die ganze Kirche, sich von der Freude der Frohen Botschaft anstecken zu lassen, mit neuer Zuversicht und aus der Kraft des Evangeliums zu leben und den Glauben mit anderen zu teilen."

Der Papst würde tiefe Einblicke in sein eigenes Verständnis von Kirche und Christsein geben. Zugleich lasse er die Gläubigen teilhaben an seinen Vorstellungen von einer gelingenden Evangelisierung in einer globalisierten Welt, erklärt Zollitsch. (pm/ksc)

Hier kann Evangelii gaudium heruntergeladen werden


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