Früherer Landshuter Stiftspropst Bernhard Schömann gestorben

01.06.2015

Die Erzdiözese München und Freising trauert um den ehemaligen Jugendpfarrer und früheren Landshuter Stiftspropst Monsignore Bernhard Schömann. Dieser war am Freitag, 29. Mai, in München im Alter von 68 Jahren gestorben.

Bernhard Schömann 2009 (Bild: imago/Lindenthaler)

Landshut/München - Der frühere Landshuter Stiftspropst Bernhard Schömann ist am Freitag im Alter von 68 Jahren gestorben. Das teilte die Erzbischöfliche Pressestelle am Montag in München mit. Der Priester hatte 2013 seinen Ruhestand angetreten. Zuletzt war er als Geistlicher Leiter für das Sankt-Josefs-Heim in München-Haidhausen tätig, in dem Kinder, Jugendliche und Senioren unter einem Dach betreut werden.

Der 1946 in Landshut geborene Schömann empfing 1974 die Priesterweihe. Nach seiner Zeit als Kaplan wirkte er 1979 bis 1983 als Geistlicher Leiter des Kinder- und Jugendverbands Katholische junge Gemeinde. Von 1981 bis 1986 war er zudem Diözesanjugendpfarrer und leitete das Erzbischöfliche Jugendamt in München. Danach übernahm der Geistliche 1987 die Pfarrei Sankt Georg in Taufkirchen bei München, 1993 folgte der Wechsel als Stiftspropst nach Landshut an die Pfarr- und Stiftskirche Sankt Martin, wo Schömann bis 2012 tätig war. In seine Amtszeit fiel 2001 die Erhebung des Gotteshauses zur päpstlichen Basilika.

Auf Wunsch des Verstorbenen wird sein Sarg am 6. und 7. Juni in der Turmhalle von Sankt Martin in Landshut aufgebahrt. Das Requiem am 8. Juni um 10.30 Uhr hält der emeritierte Münchner Erzbischof, Kardinal Friedrich Wetter. Anschließend wird Schömann in der Propstgruft der Basilika beigesetzt. (kna)

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