Dingolfinger feiern 205. Kirta Bis Mittwoch: Letzte Wiesn in Bayern

13.10.2017

Biermarkerl im Opferkörbchen, Schnee am Volksfest – so etwas gibt es nur am Dingolfinger Kirta. Der ist etwas Besonderes, erklärt Wiesnbürgermeister Josef Lehnrieder.

Das letzte Volksfest Bayerns © Stadt Dingolfing

Dingolfing – Hier ist man stolz drauf, das letzte Volksfest in Bayern zu feiern und da kann es auch schon mal Schnee geben. Die ganze Stadt ist im Ausnahmezustand. Vereine, Schulen und Kindergärten – jeder ist auf der Wiesn und auch beim großen Festgottesdienst am Sonntag mit Stadtpfarrer Martin Martlreiter vertreten. Kirchweihfeiern bedeutet für ihn auch „Danke“ für ein gutes Jahr zu sagen und er ist froh darüber, dass diese Tradition in Dingolfing so Bestand hat. Und die strahlt auch weit hinein in das Erzbistum München und Freising. Aus einem Umkreis von mehr als 30 Kilometern kommen die Volksfestbesucher. Traditionell wird die sogenannte Allerwelts-Kirchweih in Bayern am dritten Sonntag im Oktober gefeiert. Dies wurde von der Regierung im Jahr 1866 festgelegt, da die Kirchweihfeste, die man zum Weihetag der jeweiligen Ortskirchen feierte, überhandnahmen.

Was es übrigens mit den Biermarkerln im Sammelkörbchen auf sich hat? Vor rund 40 Jahren hat Josef Lehnrieder dem Mesner damit eine Freude machen wollen. Das hat sich erhalten. Und weil es heute nicht mehr nur ein oder zwei Markerl sind, dürfen sich auch andere fleißige Helfer im Hintergrund inzwischen über eine Maß Bier freuen. Die Ministranten versorgt der Wiesnbürgermeister übrigens lieber mit Freifahrtscheinen für die zahlreichen Fahrgeschäfte.

 

 

 

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Wiesn

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