Literatur als Lebenshilfe Den Blick schärfen auf sich und die Welt

27.01.2014

Kann ich mich selbst erkennen? Muss ich immer einen Sinn für mein Leben sehen? Diese Fragen stellt der Schweizer Autor Peter Stamm in Person seiner Romanheldin in „Nacht ist der Tag“. Dazu hat er sich ein Experiment ausgedacht: er lässt die Heldin ihr Augenlicht verlieren. Und sie muss nach einem Bruch einen neuen Anfang finden für ihr Leben.

Nicht alles lässt sich klar erkennen(Bild:© RFSole – Fotolia.com)

Das eigene Leben klarer sehen, besser verstehen, das kann auch ein Grund sein für das Lesen von Romanen. Dort finden wir Menschen, die uns vielleicht manchmal ähnlich sind, ähnliches erleben oder das ganze Gegenteil. Der Schriftsteller Peter Stamm erzählt in seinem letzten Roman über eine Frau, die irgendwie mit ihrem Leben weitermachen muss. Über Selbsterkenntnis und Selbstfindung spricht Peter Stamm im Interview. Er gibt seine Einstellung preis zur Frage nach dem Sinn und ob er immer erkennbar sein muss und dazu, welche Rolle die Literatur dabei spielen kann.

Peter Stamm: Nacht ist der Tag, S.Fischer, 250 S., 19,99 €

Jetzt neu für Rosenheim: Der mk-online Newsletter

Wir informieren Sie über Aktuelles, Gottesdienste, besondere Veranstaltungen und Neues aus Religion und Gesellschaft.
Jetzt abonnieren