Auslegung des Tagesevangeliums Der Menschensohn ist gekommen, um zu retten, was verloren ist

15.11.2016

Heute kann das Heil wie für den Zöllner Zachäus auch für uns konkret werden. Gott will uns in der Vergebung eine neue Lebensperspektive schenken, so Pfarrvikar Andreas Krehbiel im Impuls.

James Tissot, Brooklyn Museum: Zachäus wartet darauf, dass Jesus vorbei kommt © Wikipedia/Gemeinfrei

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

In jener Zeit kam Jesus nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich. Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein. Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste.

Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein. Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.

Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt. Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück.

Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

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Wo ist bei uns noch Aussöhnung angesagt?

Impuls Andreas Krehbiel Münchner Kirchenradio

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