Auslegung des Tagesevangeliums Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist

30.10.2016

Lesen Sie hier das heutige Evangelium und hören Sie dazu die Gedanken von Sr. Sara Thiel, Schwester bei den Niederbronner Schwestern und Pastoralreferentin in St. Benno München.

Sr. Sara Thiel gehört zur Gemeinschaft der Niederbronner Schwestern und arbeitet als Pastoralreferentin in St. Benno München © Sankt Michaelsbund/Paul Hasel

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit kam Jesus nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort wohnte ein Mann namens Zachäus; er war der oberste Zollpächter und war sehr reich. Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht; denn er war klein. Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste. Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein. Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf.

Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt. Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück. Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

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