Die Kaderschmiede für Olympia

12.02.2018

Im Berchtesgadener Land liegen auf 1200 Metern die Christophorusschulen. Maria Höfl Riesch, Andreas Wellinger, Viktoria Rebensburg – sie alle waren hier Schüler. Auch die Ski-Crosserin Celia Funkler besucht das Sportinternat und nimmt an den Olympischen Spielen in Pyeongchang teil.

Sport mit Action: Ski-Cross.
Sport mit Action: Ski-Cross. © CJD Berchtesgadner Land

Berchtsgaden/Pyeongchang – Viel Freizeit hat die 19-jährige Celia Funkler aktuell nicht. Das liegt nicht etwa daran, dass sie dieses Jahr ihr Abitur schreiben möchte. Der eigentliche Grund liegt über 8.000 Kilometer Luftlinie von ihrer Schule in Berchtesgaden entfernt. Die junge Frau ist professionelle Ski-Crosserin und auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Pyeongchang. „Ein bisschen nervös bin ich schon“, sagt sie, „aber es ist auf jeden Fall eine positive Aufregung.“ Celia Funkler ist Schülerin im Sportinternat der Christophorusschulen im Berchtesgadener Land. Sie wird bei den Ski-Cross-Wettkämpfen am Donnerstag in Pyeongchang an den Start gehen.

Ski-Cross – eine raue Sportart

Dafür hat sie zuletzt im Trainingslager im Allgäu hart zu trainiert, denn Ski-Cross ist keine leichte Disziplin. „Wir fahren einen Kurs, auf dem Rampen, Kurven und Schanzen aus Schnee aufgebaut sind. Das Ganze funktioniert mit einem K.O.-System. Das heißt, wenn ich als erster oder zweiter ins Ziel komme, bin ich eine Runde weiter“, sagt Celia Funkler. Actionlastig ist Ski-Cross allemal: „Natürlich passieren da auch mal Stürze und das kann dann schon recht spektakulär aussehen.“

Elitesport seit vier Jahrzenten

Seit mehr als 40 Jahren betreibt das Christliche Jugendwerk Deutschlands die Kaderschmiede des Deutschen Wintersports. Maria Höfl Riesch, Andreas Wellinger, Viktoria Rebensburg – sie alle waren Schüler am Sportinternat in Berchtesgaden. Schuldirektor Christian Scholz ist sichtlich stolz, Sportkoordinator dieser Schule zu sein: „27 ehemalige Schüler und eine aktuelle Schülerin – Celia Funkler – vertreten unsere Institution in Pyeongchang. Es sind eigentlich genau die Wintersportler, die in aller Munde sind.“


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