Festgottesdienst mit Kardinal Marx Drei Männer werde zu Diakonen geweiht

15.05.2018

Am Samstag empfangen drei Männer im Münchner Liebfrauendom die Diakonenweihe. Das Erzbistum München und Freising wird den Gottesdienst live übertragen.

Diakonenweihe im Liebfrauendom. (Archiv)
Diakonenweihe im Liebfrauendom. (Archiv) © Kiderle

München – Drei Priesteramtskandidaten empfangen am Samstag, 19. Mai, um 9 Uhr im Münchner Liebfrauendom die Diakonenweihe und gehen damit einen wichtigen Schritt auf ihrem Weg zum Priesteramt. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, feiert den Festgottesdienst, zu dem Gläubige aus dem ganzen Erzbistum, insbesondere aus den Heimatpfarreien der Weihekandidaten, erwartet werden. Die Capella Cathedralis und die Münchner Dombläser unter der Leitung von Benedikt Celler gestalten den Gottesdienst mit der Stephanus-Messe von Max Eham.

Zu Diakonen werden geweiht: Jaime-Pasqual Hannig (40) aus der Pfarrei St. Maximilian in München, der derzeit im Rahmen seines Pastoralkurses in der Stadtteilkirche Rosenheim-Am Wasen eingesetzt ist; Fabian Köck (25) aus St. Petrus in Velden (Landkreis Landshut), zum Pastoralkurs im Pfarrverband Esting-Olching (Landkreis Fürstenfeldbruck); Gregor Schweizer (28) aus der Pfarrei St. Simon und Judas in Zußdorf (Landkreis Ravensburg, Baden-Württemberg), Mitglied der Gemeinschaft Emmanuel, der in seinem Pastoralkurs im Münchner Pfarrverband Laim tätig ist.

Das Erzbistum München und Freising überträgt die Diakonenweihe am Samstag, 19. Mai, um 9 Uhr live im Internet.

Die Weihekandidaten haben Theologie studiert und bereiten sich derzeit im Rahmen des zweijährigen Pastoralkurses in der praktischen Ausbildung in einem Pfarrverband auf ihre Arbeit als Priester vor. Während des Weihegottesdienstes knien die Weihekandidaten nicht nur vor dem Altar nieder, sondern legen sich auch mit dem ganzen Körper auf den Boden, um ihre Hingabe an Gott zu zeigen. Anschließend vollzieht der Bischof durch Handauflegung und Gebet die Weihe. Danach werden den Neugeweihten, in der Regel durch die Pfarrer ihrer Heimatgemeinden, die liturgischen Gewänder angelegt. Außerdem erhalten sie ein Evangelienbuch als Symbol für ihre Aufgabe, die Frohe Botschaft zu verkündigen.

Mit der Diakonenweihe ist auch die Verpflichtung zu einem dem Evangelium gemäßen Leben der Ehelosigkeit „um des Himmelreiches willen“, dem Zölibat, verbunden. Die Priesterweihe folgt in der Regel ein Jahr nach der Diakonenweihe. (pm)


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