26. Februar Edigna von Puch

26.02.2016

Edigna in der Linde. Deckenfresko in der Pucher Kirche, 18. Jahrhundert (Bild: Wikipedia / CC-by-sa 3.0 - Wiesenthal)

Edigna gehörte zu den Frauen, die sich gegen eine standesgemäße Heirat und für ein Leben im Dienst des Glaubens entschieden hatten. Der Legende nach soll sie die Tochter des Königs von Frankreich gewesen sein. Gegen ihren Willen zur Heirat gedrängt, floh sie gegen Ende des 11. Jahrhunderts als Pilgerin nach Osten.

In Oberbayern, bei dem kleinen Ort Puch in der Nähe von Fürstenfeldbruck, machten Zeichen sie auf eine hohle Linde aufmerksam. Edigna schloss daraus, dass Gott ihr diesen Ort als Wirkungsstätte zuweisen wollte. 35 Jahre lang lebte sie in der Linde als Einsiedlerin. Neben der Linde steht heute die Pfarrkirche St. Sebastian, in der die Reliquien der Seligen aufbewahrt werden. Seit 1959 führen die Pucher alle zehn Jahre zu Ehren der frommen Frau die Edigna-Spiele auf.


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