Schöpfungsmythos revisited Eine neue Erzählung vom Zusammenhang der Welt

10.01.2017

Raoul Schrott hat schon vielen mythischen Groß-Erzählungen nachgespürt, der Ilias zum Beispiel, die er neu übersetzt hat oder dem Gilgamesch Epos aus babylonischer Zeit. Mit seinem jüngsten Werk „Erste Erde“ versucht nun einen modernen Epos zu schaffen, der so etwas wie eine Welterklärung auf dem Stand der Wissenschaft leistet.

Und damit steht „Erste Erde“ in Konkurrenz zur biblischen Genesis. Man könnte darin ein leicht größenwahnsinniges Mammutprojekt sehen. Aber Raoul Schrott winkt ab: Er wollte nur so in paar Dinge klären für sich, sagt er. Doch das hat er mit großem Aufwand getan. Er hat sich in die Wissenschaften vertieft, hat intensive Gespräch mit Forschern geführt, die auch als eigenes Hörbuch veröffentlicht sind. Der Tiroler Schriftsteller besuchte unter anderem Astrologen, Evolutionsbiologen und Primatenforscher. Und er reiste an Orte, die für die Erdgeschichte bedeutsam sind und trat in die Fußstapfen der ersten aufrecht gehenden Menschen.

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Raoul Schrott über sein Epos "Erste Erde"

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