Funkelnder New York - Roman Elizabeth Gilbert: City of Girls

10.06.2020

Die Autorin von „Eat Pray Love“ beschreibt in ihrem neuen funkelnden und spritzigen Roman ein intensiv gelebtes Frauenschicksal in New York beginnend mit den 40er Jahren.

© imago images / ZUMA Press

Nach dem unrühmlichen Ende ihrer Collegeausbildung wird die 19jährige Vivian im Sommer 1940 nach zu ihrer Tante nach New York verbannt. Sie taucht ein in die schillernde Welt des Theaters, der Bars und der Musikclubs. Sie schließt Freundschaften, hat Liebesaffären und genießt ihre Freiheit bis ein schwerer Fehler ihr Leben verändert. Der funkelnde und spritzige neue Roman von Bestseller-Autorin Elizabeth Gilbert „Eat Pray Love“ beschreibt ein langes, intensiv gelebtes Frauenschicksal in einem Brief an eine anfangs noch unbekannte Person.
„City of Girls“ ist ein langer Brief von Vivian, adressiert an eine „Angela“. Wer sie ist und was sie für Vivian bedeutet, wird erst auf den letzten 100 Seiten klar. Zu diesem Zeitpunkt ist Vivian schon eine sehr alte Frau, denn die Geschichte zieht sich über mehr als sechs Jahrzehnte. Trotzdem sind die frühen 1940er Jahre prägend für den Sound und die Stimmung und die fängt Elizabeth Gilbert fabelhaft ein.
Vivian hat Freiheiten, wie sie normalerweise für ein junges Mädchen in dieser Zeit nicht gegeben waren. Sie nimmt sich diese Freiheiten einfach und das bleibt nicht ohne Konsequenzen. Mit dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg, nach dem Angriff auf Pearl Harbour, ändert sich sowohl die Stimmung im Land, wie auch der Ton des Buches. Zwangsläufig wird alles schwieriger, ernster und damit auch tiefgehender.



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