Christliche Namen im Trend Emilia und Noah waren beliebteste Vornamen 2020

10.05.2021

Biblischer Urvater und italienische Mystikerin - Vornamen mit christlichen Namenspatronen waren auch im letzten Jahr wieder beliebt.

Zwei Babies
Noah und Emilia waren die beliebtesten Vornamen im Jahr 2020. © anoushkatoronto - stock.adobe.com

Wiesbaden – Die beliebtesten Vornamen in Deutschland waren im Jahr 2020 Emilia bei den Mädchen und Noah bei den Jungen. Dies teilte die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Montag in Wiesbaden mit.

Heilige Namenspatrone

Die Geschichte von Noah ist wohl eine der bekanntesten Geschichten der Bibel. Er und seine Familie wurden von Gott auserwählt, um die Sintflut zu überleben, die alles Leben auf der Erde vernichten sollte. Noah baute eine Arche und füllte sie mit je einem Paar jeder Tierart. Am Ende der Flut setzte Gott den Regenbogen in den Himmel, als Zeichen des Friedens mit den Menschen. Der Name Noah leitet sich vom Hebräischen Wort für "Ruhe" ab. Sein Namenstag ist der 16. Dezember.

Emilia kommt aus dem lateinischen und bedeutet die Eifrige. Ihr Namenstag am 3. Mai geht auf die italienische Nonne und Mystikerin Emilia Bicchieri zurück. Diese lebte im 13. Jahrhundert in Vercelli und lebte ihr Leben in der Besinnung auf das Leiden Christi.

Eine Million Namenseintragungen

Auf den folgenden Plätzen der am häufigsten vergebenen Vornamen landeten bei den Mädchen Hannah (Hanna), Emma und Sophia (Sofia) sowie Leon, Paul und Matteo bei den Jungen. Die "Überraschung" sei - in vier Schreibweisen - der Jungenname Matteo, der im Vergleich zum Vorjahr um neun Ränge von Platz 13 auf Platz 4 vorrückte. "Solche Sprünge sind in den letzten Jahren selten gewesen", hieß es.

Der Auswertung liegen Daten von mehr als 700 Standesämtern mit insgesamt etwa einer Million übermittelten Namenseintragungen zugrunde. Die Standesamtsdaten deckten knapp 90 Prozent aller 2020 vergebenen Vornamen ab. 2019 war ebenfalls Noah bei den Jungen der beliebteste Vorname in Deutschland. Bei den Mädchen war es Hannah (Hanna). (kna/vt)


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