Corona-Krise Erzbistum verstärkt Onlineangebot

18.03.2020

Weil keine Gottesdienste mit Besuchern mehr gefeiert werden dürfen und auch sonst direkter Kontakt vermieden werden soll, gibt es nun mehr seelsorgerische Angebote im Internet.

Blick auf den leeren Marienplatz.
Das öffentliche Leben in München ist weitgehend lahmgelegt. © Rudolf Balasko - adobe.stock

München – Das Erzbistum München und Freising hat das seelsorgerische Angebot verstärkt. Damit reagiert es auf die Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern, wodurch  das öffentliche kirchliche Leben stark eingeschränkt ist. Täglich wird daher ein Livestream des Gottesdienstes aus der Sakramentskapelle des Liebfrauendoms auf der Hompage des Erzbistums gezeigt. Dazu überträgt auch wie gewohnt das Münchner Kirchenradio (MKR) auf DAB+ und im Internet. Die Gottesdienste sind live zu hören und zu sehen von montags bis samstags um 17.30 Uhr und am Sonntag um 10.00. Am 22. März zelebriert Kardinal Reinhard Marx.

Wöchentliche und tägliche Impulse

Dieser wendet sich auch mit einem Videoimpuls an die Gläubigen. Kardinal Marx und die Weihbischöfe des Erzbistums geben im Wechsel immer Mittwochs allen Menschen im Erzbistum ein paar Worte für die Zeiten der Krise mit. Den Anfang macht Weihbischof Bernhard Haßlberger und nächsten Mittwoch folgt dann Kardinal Marx. Ab dem 22. März gibt es täglich Impulse unter dem Motto „Leben (dr)innen neu entdecken“ von Seelsorgern aus dem ganzen Erzbistum.

Die Krisenberatungsangebote der „Münchner Insel“ und der Telefonseelsorge bleiben bestehen. Welche Fragen viele Menschen derzeit bewegen und wie sich diese beantworten lassen, stellen Mitarbeitende der Telefonseelsorge künftig regelmäßig auf den Social-Media-Kanälen des Erzbistums vor. (ts/pm)

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Corona - Pandemie

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