Schlussziehung beim MK-Sommerrätsel Fahrt nach Flüeli gewonnen

29.08.2017

Maria Krückl (78) aus Amerang ist die Hauptgewinnerin des diesjährigen Sommerrätsels der Münchner Kirchenzeitung. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg hat bei der Schlussziehung ihre Karte aus dem Stapel von über 2.900 Einsendungen gefischt.

Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg war heuer die „Glücksfee“ und zog die Gewinner des Hauptpreises und der letzten Folge des MK-Sommerrätsels. © Basso-Ricci/SMB

Mit ihrem diesjährigen Sommerrätsel hat die Münchner Kirchenzeitung über den eigenen Tellerrand hinausgeblickt: Gesucht waren die sechs Bistümer, die direkt an die Erzdiözese München und Freising angrenzen. Unsere Leserinnen und Leser haben sich fleißig beteiligt: 2.905 Zuschriften mit der jeweils richtigen Lösung haben uns erreicht. Den Gewinner des Hauptpreises, einer dreitägigen Busreise für zwei Personen zu den Wirkungsstätten des heiligen Nikolaus von Flüe in der Schweiz, hat diesmal jemand ermittelt, der selbst sozusagen vom ersten Moment an über den Tellerrand geschaut hat: Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg.

Der 47-Jährige hat nämlich in Salzburg das Licht der Welt erblickt. Gelebt hat seine Familie damals in Ruhpolding, wo sein Vater elf Jahre Forstamtsleiter war. Zu Stolbergs Namenspatron hat aber nichts mit dem Gründer des Erzbistums Salzburg zu tun, von dem in der zweiten Folge unseres Rätsels die Rede war. „Pater Rupert Mayer war für meine Eltern ausschlaggebend für die Namenswahl. Seit er seliggesprochen wurde, begehe ich meinen Namenstag auch an seinem Gedenktag“, erklärt der Münchner Weihbischof.

Noch in seinem ersten Lebensjahr wechselte zu Stolberg dann längerfristig das Bistum: Seine Familie zog nach Passau. Dort ist er aufgewachsen und war Ministrant in der Wallfahrtskirche Mariahilf hoch über der Stadt. Oft ist er also die 321 Stufen zu dem Kircherl sowie zu dem früheren Kapuziner- und heutigen Paulinerkloster hinaufgestiegen. „Jede Stufe ein Ave-Maria, so heißt es für die Wallfahrt nach Mariahilf. Vor dem Abitur habe ich das tatsächlich auch einmal durchexerziert.“ Nach dem Abi hat er dann mit dem Radl eine Dank-Wallfahrt nach Altötting unternommen.

Zum Studium zog zu Stolberg nach München und er fühlt sich heute auch beheimatet im Erzbistum. Seine Angehörigen wohnen mittlerweile ebenfalls nicht mehr in der Drei-Flüsse-Stadt. „Doch es war eine schöne Zeit in Passau, die ich nicht missen möchte“, betont er. Viele Erinnerungen verbindet er mit der Stadt, auch mit ihren Kirchen. Etwa mit der Studienkirche, in der in seiner Gymnasialzeit die Schulgottesdienste stattfanden, oder mit dem Dom, „den ich immer noch sehr beeindruckend finde“. Viel zu selten, wie zu Stolberg bedauert, aber immer, wenn sich die Gelegenheit ergibt, besucht er Mariahilf, „weil es nicht nur ein wichtiger Wallfahrtsort, sondern auch ein besonders heimeliges Kircherl ist“. Zum ersten Jahrestag seiner Bischofsweihe, am 10. Dezember, plant der Weihbischof dort eine Messe zu feiern.

Maria Krückl (links) mit ihrer Nachbarin Anna Hans, die sie nach Flüeli begleitet © Kiderle

Nun war es aber nicht das Bistum Passau, das der Gewinnerin des Hauptpreises unseres Sommerrätsels Glück gebracht hat, sondern ausgerechnet Salzburg, der Geburtsort von Weihbischof zu Stolberg. Und wer ist jetzt die Glückliche? Zu Stolberg zog die Karte von Maria Krückl aus Amerang aus dem Stapel an Einsendungen – und hat der 78-Jährigen damit eine große Freude bereitet, war sie doch in jungen Jahren schon einmal mit dem Bayerischen Pilgerbüro in Flüeli und überlegte seither immer wieder, erneut dorthin zu fahren. Stattdessen besuchte sie zwei Aufführungen des Halsbacher Landvolktheaters über den Schweizer Nationalheiligen. Nun reist sie Ende September also noch einmal zu seinen Wirkungsstätten – gemeinsam mit einer befreundeten Nachbarin. „Damit habe ich gar nicht gerechnet“, sagt die überraschte Hauptgewinnerin und ergänzt ganz bescheiden: „Ein Büchergutschein wäre auch schön gewesen, weil ich gern lese.“

Gutschein-Gewinner hat Weihbischof zu Stolberg ebenfalls ermittelt – unter den 470 Lesern, die uns die richtige Lösung der sechsten und letzten Sommerrätsel-Folge zugesandt haben, den Namen des oberösterreichischen Bistums Linz. Bücher für 50 Euro darf sich Verena Seidemann aus München aussuchen, Lesestoff im Wert von 25 Euro können Maria Altermann aus Griesstätt und Benno Bichler aus Fahrenzhausen wählen. Zudem geht ein Dual-DAB+-Radiogerät an Franziska Mayer in Anger. (kbr/kh)

Dieser Artikel gehört zum Thema Sommerrätsel 2017

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