Kripenbetreuung Familienbischof mahnt Kindeswohl an

13.08.2013

Beim Ausbau der Krippenbetreuung kommt es nach Worten des Familienbischofs der Deutschen Bischofskonferenz, Franz-Peter Tebartz-van Elst, darauf an, das Kindeswohl in den Mittelpunkt zu stellen. Die Ausbildung des Fachpersonals müsse intensiviert und die Betreuungsschlüssel müssten möglichst zugunsten der Kinder gestaltet werden, betonte Tebartz-van Elst am Dienstag.

Familienbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: imago/Hoffmann)

Unter Berufung auf wissenschaftliche Erkenntnisse hob der Bischof hervor, eine enge Bindung der Kleinkinder an Betreuungspersonen fördere ihre emotionale Stabilität und die Beziehungsfähigkeit. Dies sei wichtig für das ganze Leben. Tebartz-van Elst warnte davor, beim Ausbau der Betreuungsangebote und bei den Qualitätsstandards falsche Prioritäten zu setzen. "Wer Quantität statt Qualität anbietet, wird in Zukunft aller Voraussicht nach mehr zahlen müssen, als er heute zu sparen hofft, um die Fehler zu beheben, die in der Betreuung gemacht wurden", so der Bischof. Seit dem 1. August haben in Deutschland Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. (kna)

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