Urlaub nach Corona Ferien bei den Salesianern

03.06.2020

Die Salesianer Don Bosco öffnen ihre Bildungsstätten und Herbergen für Touristen. Besonders Kinder können dort "die Spatzen pfeiffen lassen".

Benediktbeuern
Es gibt auch einen Medidationsgarten im Kloster Benediktbeuern. © Don Bosco

München – Die Salesianer Don Boscos öffnen ihre Einrichtungen für Urlauber. Dabei stünden nicht nur die Ferien- und Gästehäuser sowie die Ausbildungshotels offen, sondern auch Jugendbildungsstätten und Herbergen, wie der Orden am Freitag in München mitteilte. Die Einrichtungen seien seit März unbelegt, was durch ausbleibende Schulklassen und andere Gruppen voraussichtlich noch Monate anhalten werde. "Wir kämpfen hier ein Stück weit auch ums Überleben und müssen schauen, wie wir das Beste aus der Situation machen", sagte Provinzökonom Stefan Stöhr.

"Unsere Einrichtungen sind Orte für Kinder und junge Menschen, mit vielen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung", so der Pater. Jeder der Orte in ganz Deutschland von Jünkerath in der Eifel bis zu Rimsting am Chiemsee biete seine eigenen Vorzüge und Schwerpunkte. Man könne zur Ruhe kommen, aber auch Abenteuer und Action erleben. "Gemeinsam ist allen Angeboten die besondere Atmosphäre, Gastfreundschaft und Herzlichkeit Don Boscos", erklärte Stöhr.

Erholung für Körper, Geist und Seele

In Bendiktbeuern gibt es zum Beispiel ein Aktionszentrum mit angeschlossener Jugendherberge. Neben der schönen Natur mit dem Kochelsee gleich um die Ecke, bieten die Salesianer verschiedene Freizeitangebote von der Kanufahrt über die Wildkräuter- und Fledermauswanderung bis zum hauseigenen Kino und Indoorkletterwand. Aber natürlich gibt es auch geistige Angebote wie Impulse, Exerzitien und Gottesdienste.  

Und Gastfreundschaft ist den Salesianern eh ein großes Anliegen wie der Direktor der Benediktbeurer Salesianergemeinschaft, P. Dr. Lothar Bily, erklärt: „Wir möchten, dass die Menschen, die zu uns kommen, sich wohlfühlen. Körper, Geist und Seele sollen sich erholen. So freuen wir uns, dass jedes Jahr Zehntausende junger Leute unsere Einrichtungen besuchen und hier – hoffentlich auch bald wieder – Hilfe und Ermutigung für ihr Leben erfahren. Wir freuen uns aber auch darüber, dass Erwachsene beziehungsweise. Familien mit Kindern ihren Urlaub bei uns verbringen und etwas von unserem jugendpastoralen Anliegen und unserer Spiritualität mitbekommen.“ (pm/kna)

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Corona - Pandemie

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