Kirchliche Jugendarbeit Ferienprogramm in Coronazeiten

12.07.2020

Statt gewohntem Zeltlager und Ferienfahrt bieten die kirchliche Jugendzentren und Jugendstellen in Bayern in den Sommerferien digitale und analoge Alternativen.

Drei junge Menschen springen ins Wasser
Wegen Corona müssen viele Ferienprogramme heuer neu durchdacht werden. © SolisImages - stock.adobe.com

München – Unter dem Motto „Sommer? Na, klar!“ bieten die sechs kirchlichen offenen Jugendeinrichtungen im Erzbistum München und Freising so wie die insgesamt 25 Katholischen Jugendstellen in Bayern in den Sommerferien vielfältige Aktionen für Kinder und Jugendliche, heißt es in einer Pressemitteilung des Erzbischöfliches Jugendamts.

Nach der coronabedingten Schließung, konnten die offenen Jugendzentren in München, Haar und Lenggries mit Pfingsten wieder öffnen. Mit Hygienekonzepten werden offenen Treffs und Hausaufgabenbetreuung angeboten. „Wir versuchen, wo immer es möglich ist, für die Kinder und Jugendlichen da zu sein“, bekräftigt Markus Bloch, Bereichsleiter Offene Jugendarbeit und Schulsozialarbeit des Erzbischöflichen Jugendamts. „Ob es Einzeltermine zur Beratung oder das Ausdrucken von Schulunterlagen für Schüler/innen waren, die Nachfrage war wirklich sehr groß.“

Verstärktes Ferienprogramm

Um Jugendlichen auch in den Sommerferien Angebote bieten zu können, verstärken die Offenen Jugendeinrichtungen ihre aus den Vorjahren bekannten Ferienprogramme. So ist zum Beispiel das Jugendzentrum Neuperlach eine Station im neuen dezentralen „Mini-München“, einem Ferienangebot der Landeshauptstadt München. Seit Anfang Juli fährt auch das Jugendmobil des Erzbischöflichen Jugendamts wieder Plätze und Treffpunkte für Jugendliche in München an.

Als während des Corona-Lockdowns keine Präsenzangebote möglich waren, setzten die Jugendreferenten und Jugendseelsorger an den 25 Katholischen Jugendstellen auf neue digitale Formate. Diese sind weiterhin über die Plattform EJAonline abrufbar. (pm/vt)

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Corona - Pandemie

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