"aktion hoffnung" veranstaltet Faschingmärkte Gebraucht und gut: Pappnase, Ritterrüstung und Cowboyhut

10.01.2019

Für die Faschingsnärrischen beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres. Bevor es jedoch losgehen kann, muss erstmal ein neues Kostüm her. Und das findet man bei den Märkten der "aktion-hoffnung".

Zufriedene Kunden - Christine Bender ist fündig geworden.
Zufriedene Kunden - Christine Bender ist fündig geworden. © Kiderle

München – Shoppen und Gutes tun, das kann man bei den Secondhand-Märkten der katholischen Hilfsorganisation "aktion hoffnung" - egal ob man majestätische Umhänge, Pumphosen für den Clown oder ein Bärenfell benötigt. Die Hilfsorganisation veranstaltet Anfang des neuen Jahres 58 Secondhand-Faschingsmärkte in Bayern. Sie werden vom 11. Januar bis 9. Februar an diversen Orten gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnern wie Pfarreien und Vereinen umgesetzt.

Reinerlös für Entwicklungsprojekte

Bei den Märkten gibt es laut Veranstalter unter anderem Kostüme und Kleidung für den guten Zweck zu kaufen: Der Reinerlös geht an verschiedene Entwicklungsprojekte, darunter ein Online-Studienprogramm für junge Menschen in Kriegs- und Krisengebieten.

Johannes Müller, Geschäftsführer der "aktion hoffnung", erklärte, man greife für die Faschingsmärkte auf einen Fundus von mehreren Tausend Tonnen Secondhand-Kleidung zurück, die während eines Jahres über Kleidercontainer gesammelt würden. "Mit dem Konzept der Faschingsmärkte gelingt es uns, den ökologischen Umgang mit gebrauchter Kleidung und ein Engagement für Entwicklungsprojekte weltweit zu kombinieren", so Müller. Bei jedem Markt hätten Besucher zudem die Möglichkeit, gut erhaltene und saubere Kleidung abzugeben. (kna)

Aktion Hoffnung

Die "aktion hoffnung" ist eine Hilfsorganisation der Diözese Augsburg und des katholischen Hilfswerkes missio München. Sie unterstützt nach eigener Darstellung seit mehr als 30 Jahren Entwicklungsprojekte in Afrika, Lateinamerika, Asien und Osteuropa durch Geld, direkte Hilfsgütertransporte und fairen Handel. Zur Finanzierung ihrer Arbeit sammelt die Organisation Secondhand-Kleidung und vermarktet diese im Großhandel nach entwicklungspolitisch und ökologisch sinnvollen Kriterien. Ein kleiner Teil der Kleidung wird im Einzelhandel verkauft.


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