Treffen mit ecuadorianischen Jugendlichen Gemeinsamer Glaube überwindet Sprachbarrieren

25.07.2013

In Rio sind gestern, im Rahmen des Weltjugendtages, Jugendlicher aus dem Erzbistum München und Freising mit Jugendlichen aus Ecuador zu Gesprächen zusammengekommen. Trotz mancher Sprachbarrieren wurden dabei viele Gemeinsamkeiten entdeckt.

Diego (21) war bei der Begegnung mit den Jugendlichen aus dem Erzbistum dabei (Bild: Sankt Michaelsbund)

Bei dem 21 jährige Diego, aus dem Norden Ecuadors, war die Wiedersehensfreude riesig. Viele Teilnehmer der Gruppe, wie den Münchner Diözesanjugendpfarrer Daniel Lerch, kannte er bereits von früheren Treffen. Im Interview mit den Münchner Kirchennachrichten betonte Diego, für ihn sei die Partnerschaft mit dem Erzbistum deshalb so wichtig, weil man bei den Treffen immer wieder feststelle, dass trotz der vielen Kilometer zwischen den beiden Bistümern die Gemeinsamkeiten sehr groß seien, auf Grund des gemeinsamen Glaubens. Auch für Barbara Huber aus Bad Aibling, war das Treffen eine tolle Erfahrung. Beeindruckend fand sie, wie fröhlich die ecuadorianischen Jugendlichen ihren Glauben feiern. Bei den Gesprächen über die Schule und das Studium habe man immer wieder festgestellt, wie sehr der gemeinsame Glaube verbinde, so die 18 jährige.

Die Partnerschaft zwischen der Kirche Ecuadors und der Erzdiözese München und Freising besteht bereits seit Mitte der 60er Jahre. Mit jährlich rund zwei Millionen Euro unterstützt die Erzdiözese die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in Ecuador, beispielsweise auch den Bau von Schulen, Sanitätsstationen, Gemeindezentren oder Alteneinrichtungen. (cs)

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