Poetry Slam in Landshut „Glaubhafte“ Poeten auf der Bühne

23.04.2019

„Was glaubst du denn?“ war das Motto des Poetry Slams am Ostermontag. Die Slammer gaben ihre ganz persönlichen Antworten auf die Frage. Unter ihnen auch eine Pastoralreferentin aus Landshut.

Die Slammer haben sich mit der Frage "Was glaubst du denn?" beschäftigt. Gewonnen hat Maron Fuchs (vorne kniend).
Die Slammer haben sich mit der Frage "Was glaubst du denn?" beschäftigt. Gewonnen hat Maron Fuchs (vorne kniend). © SMB/Sichla

Landshut – Zur Höchstform liefen die sieben Teilnehmer des Poetry Slams am Ostermontag im Landshuter Salzstadel auf, der unter dem Motto „Was glaubst du denn?“ stand. „Ich glaube an Gott und eine Welt voller Liebe“, deklamierte etwa Profi-Literatin Maron Fuchs. Unter den Wortkünstlern aus ganz Bayern war mit Christina Zwick auch die Pastoralreferentin aus der Landshuter Pfarrei St. Konrad dabei. Sie durfte sich am Ende über einen zweiten Platz freuen, den sie sich mit Julian Niedermeier vom Landestheater Niederbayern teilte. Der Poetry Slam war eine Veranstaltung der Katholischen Jugendstelle (KJS) Landshut, des Sprechakt Slams Landshut, der Fachstelle Junge Erwachsene des Bistums Regensburg, des Christlichen Bildungswerks Landshut und des Sankt Michaelsbundes (SMB).

Glaube, Liebe, Hoffnung

Neben Slam-Profis war ein Teil der Konkurrenten in einem Schreibwettbewerb ermittelt worden: Durch den Abend führten Sebastian Geiger von Sprechakt Slam und Jugendseelsorger Andreas Steinhauser von der KJS. Im ersten Durchgang widmeten sich die Poeten – unter ihnen als Ehrengast Jesuit Clemens Kascholke – mit beeindruckenden Texten den Themen Glauben, Hoffnung und Liebe. Auch Problemfelder wie Fremdenfeindlichkeit kamen zur Sprache, verbunden mit einem eindringlichen Aufruf zu Zivilcourage und Demokratie.

Publikum kürt Sieger per Applaus

Zwick bewies hier schon ihr großes Talent. Sie betonte: „Wir sind alle von Gott geliebt. Es muss einfach einen Schöpfer geben.“ Sie schaffte es mit Fuchs und Niedermeier in den Final-Durchgang, wo sie die Begegnung mit dem Auferstandenen auf dem Weg nach Emmaus aufgriff. „Jesus ist und bleibt immer da, Gott liebt alle und bleibt ewig“, verkündete sie. Das begeisterte Publikum kürte Zwick per Beifall schließlich mit Niedermeier zu zweiten Siegern, die 23-jährige Maron Fuchs aus Weiden zur Erstplatzierten. (René Spanier)


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