Weihbischof Haßlberger Glückwunsch zu 25 Jahren!

27.06.2019

Weihbischof Bernhard Haßlberger feiert am 29. Juni sein 25. Dienstjubiläum als Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Nord des Erzbistums München und Freising.

Weihbischof Bernhard Haßlberger - hier bei einer Losziehung für die Münchner Kirchenzeitung.
Weihbischof Bernhard Haßlberger - hier bei einer Losziehung für die Münchner Kirchenzeitung. © Kiderle

München – Der Münchner Weihbischof Bernhard Haßlberger feiert silbernes Bischofsjubiläum. Vor 25 Jahren wurde er am 29. Juni im Freisinger Mariendom zum Bischof geweiht, wie die Pressestelle des Erzbistums München und Freising am Donnerstag mitteilte. Aus diesem Anlass findet am 30. Juni um 10.30 Uhr ein Festgottesdienst im Freisinger Mariendom statt. Um 17 Uhr folgt dann im Münchner Liebfrauendom eine feierliche Vesper, bei der der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, predigen wird.

Marx würdigte Haßlberger als "engagierten und zugewandten Seelsorger", dessen wichtigstes Anliegen es sei, "den Menschen nahe zu sein und sie immer wieder von Neuem in Kontakt mit Jesus Christus zu bringen". Gleichzeitig habe er in den langen Jahren seines Wirkens stets "einen offenen Blick für die Herausforderungen der jeweiligen Zeit" gehabt und an der Weiterentwicklung der Seelsorge in der Erzdiözese tatkräftig mitgewirkt. Nicht nur rund um seinen Freisinger Wohnort und in der Seelsorgsregion Nord der Erzdiözese werde er von Gläubigen, Mitarbeitern und Mitbrüdern im priesterlichen Dienst geschätzt und gemocht, so der Erzbischof.

Bischofsweihe durch Kardinal Wetter

Papst Johannes Paul ernannte Haßlberger 1994 zum Titularbischof von Octaba im heutigen Tunesien. Am 29. Juni folgte die Bischofsweihe durch den damaligen Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter, im Freisinger Mariendom. Als Bischofsvikar übernahm Haßlberger die Verantwortung für die Seelsorgsregion Nord, die sich von Fürstenfeldbruck bis nach Mühldorf und von Pfaffenhofen an der Ilm sowie Landshut bis nach Ebersberg erstreckt. Zudem ist er Vorsitzender der Diözesankommission für Liturgie und Kirchenmusik und Beauftragter für die Polizeiseelsorge in Bayern der Freisinger Bischofskonferenz.

In der Deutschen Bischofskonferenz arbeitet der Geistliche unter anderem in der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen sowie in der Kommission Weltkirche mit. Der 1946 im oberbayerischen Ruhpolding als Sohn eines Waldfacharbeiters geborene Haßlberger studierte Theologie und Philosophie und wurde 1976 in München zum Doktor der Theologie promoviert. Die Priesterweihe empfing er 1977. (kna)

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