Messe mit den Muttersprachlern "Gottesdienst der Nationen" im Liebfrauendom

01.10.2013

Gläubige unterschiedlicher Nationalitäten haben den Liebfrauendom bis auf den letzten Platz gefüllt: Schließlich ist der so genannte "Gottesdienst der Nationen" all jenen im Erzbistum gewidmet, die nicht Deutsch als Muttersprache haben.

 

Der emeritierte Weihbischof Engelbert Siebler hielt den Gottesdienst im Rahmen der interkulturellen Woche. (Bild: Kiderle)

München - Gemeinsam mit Priestern und Gläubigen aus mehr als zwanzig muttersprachigen Gemeinden im Erzbistum feierte emeritierte Weihbischof Engelbert Siebler am Sonntag den „Gottesdienst der Nationen“ im vollbesetzten Dom. Die Eucharistiefeier stand unter dem Motto „Wer offen ist, kann mehr erleben“ und fand im Rahmen der Interkulturellen Woche statt, einer bundesweiten Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland.

In den muttersprachigen Gemeinden bieten Priester und pastorale Mitarbeiter in mehr als fünfzehn Sprachen Seelsorge für Gläubige an, die nicht Deutsch als Muttersprache haben. Zu den muttersprachigen Gemeinden zählen unter anderem die kroatisch- und die polnischsprachige, die vietnamesisch-, französisch- oder russischsprachige Mission.

Im Rahmen der Interkulturellen Woche finden in mehr als 500 Städten in ganz Deutschland rund 4.500 Veranstaltungen statt. Dieses Jahr treten die Initiatoren für „bessere politische und rechtliche Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Deutschen und Zugewanderten“ ein, wie es im Programm zur Interkulturellen Woche heißt. Daneben werben die Veranstalter für „Begegnungen und Kontakte im persönlichen Bereich“, um „gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen“. (pm/acs)

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