Kirchlich heiraten Herausforderung und Stärkung

30.05.2017

Gerade haben Hochzeiten wieder Hochkonjunktur. Viele Paare wollen sich in der Kirche das Ja-Wort geben. Warum auch Denise Wagner vom Sankt Michaelsbund kirchlich heiratet, lesen Sie hier.

Denise Wagner ist Teamleiterin von Büchereizentrale & eCommerce beim Sankt Michaelsbund und tritt heuer vor den Altar.
Denise Wagner ist Teamleiterin von Büchereizentrale & eCommerce beim Sankt Michaelsbund und tritt heuer vor den Altar. © SMB

15 Hochzeiten in den vergangenen drei Jahren: auf so vielen Hochzeiten haben wir getanzt, bis auch wir den Schritt wagen. Auch wenn Hochzeiten immer ähnlich ablaufen, gab es doch Unterschiede in der Art JA zu sagen. Die einen machten dies in einer freien Trauung im Garten, die anderen im heimischen Standesamt. Die Mehrzahl ließ sich jedoch kirchlich trauen. Doch warum kirchlich heiraten? Wir werden dieses Jahr heiraten und Gründe für diese Entscheidung gibt es aus unserer Sicht viele, wie zum Beispiel das gegenseitige Ehegelöbnis. Dies ist zugleich Herausforderung und Stärkung, denn man kann sich der bedingungslosen Liebe und Unterstützung des anderen gewiss sein.

Leben mit Gott

Da wir unseren Glauben aktiv leben, möchten wir unseren Entschluss auch öffentlich bezeugen: vor Gott, unseren Familien und Freunden. Es ist unser persönliches Bekenntnis für ein Leben mit Gott und eine Ehe, in der Gott eine zentrale Rolle spielt. Des Weiteren vertrauen wir uns durch das Sakrament Gott an. Wir treten vor den Altar und bitten um seinen Beistand, seine Liebe und seine Güte, denn damit können wir die menschliche Schwäche und Unvollkommenheit überwinden.

Kirche im Kleinen

Letztendlich ist die kirchliche Trauung für uns aber nicht nur ein öffentliches Versprechen, sondern vielmehr auch ein Auftrag für ein christliches Leben – im Allgemeinen, in der Ehe, in der Familie. Durch diesen Auftrag verwandelt sich die Ehe beziehungsweise die Familie zu einer Kirche im Kleinen, zu einem Stück gelebter Kirche, wo Gottes Liebe und deren Kraft sichtbar wird. Die genannte Gründe haben uns dazu bewegt, diesen Schritt vor und mit Gott zu wagen und ihn in den Mittelpunkt unserer Ehe zu stellen. Wir vertrauen auf seinen Segen –so wie das auch viele unserer Freunde vor uns gemacht haben, in dem sie sich kirchlich trauen ließen. (Denise Wagner)

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Kirchlich Heiraten

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