Kloster Weltenburg Hochwasserschutz in der Bewährungsprobe

03.06.2013

Derzeit befürchtet man im Kloster Weltenburg keine Überflutung durch die Donau, sagte Abt Thomas Maria Freihart dem Münchner Kirchenradio am Montag Vormittag. Unter den gefährdeten Fenstern gebe es noch einen halben Meter Luft.

Weltenburg hält dem Hochwasser noch stand (Bild: H.C. Wagner)

Es zeige sich, dass es gut war, den umfangreichen Hochwasserschutz für die Klosteranlage zu installieren, betonte der Abt. Jetzt sei die erste harte Bewährungsprobe für diese Maßnahmen. Am Samstag habe die Feuerwehr den Hochwasserschutz aufgebaut, berichtete der Abt, jetzt seien die Einsatzkräfte im Kloster jederzeit bereit, Wasser abzupumpen, falls nötig. Es herrsche ein gewisse Hektik, doch man sei zuversichtlich, dass es nicht zur Überflutung kommt. Erwartet wird ein maximaler Pegelstand von sieben Metern, das sei knapp ein Meter weniger als bei dem Hochwasser 1999, das in der Abtei schwere Schäden angerichtet hatte, sagte der Abt. Der Höhepunkt wird für morgen Mittag erwartet. Mit Erleichterung habe er gerade gesehen, dass die Pegel an Iller, Lech und Wertach in Ulm gefallen sind, berichtete er.

Bisher mussten die 2006 fertiggestellten neuen Schutzmaßnahmen noch kein starkes Hochwasser abhalten von den Gebäuden der 1400 Jahre alten Benediktinerabtei am Donaudurchbruch. Auch die Klosterkirche sei durch die Untergrundabdichtung, die Verschlüsse der Tore und die wasserdichten Fensterklappen ausreichend geschützt, bekräftige der Abt. Zuletzt mussten beim Hochwasser 1999 Klostergebäude eilig geräumt werden, zu Pfingsten 2002 kam die Abtei glimpflich davon, trotzdem waren Schäden zu verzeichnen. (gh)

Es zeige sich, dass es gut war, den umfangreichen Hochwasserschutz für die Klosteranlage zu installieren, betonte der Abt. Jetzt sei die erste harte Bewährungsprobe für diese Maßnahmen. Am Samstag habe die Feuerwehr den Hochwasserschutz aufgebaut, berichtete der Abt, jetzt seien die Einsatzkräfte im Kloster jederzeit bereit, Wasser abzupumpen, falls nötig. Es herrsche ein gewisse Hektik, doch man sei zuversichtlich, dass es nicht zur Überflutung kommt. Erwartet wird ein maximaler Pegelstand von sieben Metern, das sei knapp ein Meter weniger als bei dem Hochwasser 1999, das in der Abtei schwere Schäden angerichtet hatte, sagte der Abt. Der Höhepunkt wird für morgen Mittag erwartet. Mit Erleichterung habe er gerade gesehen, dass die Pegel an Iller, Lech und Wertach in Ulm gefallen sind, berichtete er.

Bisher mussten die 2006 fertiggestellten neuen Schutzmaßnahmen noch kein starkes Hochwasser abhalten von den Gebäuden der 1400 Jahre alten Benediktinerabtei am Donaudurchbruch. Auch die Klosterkirche sei durch die Untergrundabdichtung, die Verschlüsse der Tore und die wasserdichten Fensterklappen ausreichend geschützt, bekräftige der Abt. Zuletzt mussten beim Hochwasser 1999 Klostergebäude eilig geräumt werden, zu Pfingsten 2002 kam die Abtei glimpflich davon, trotzdem waren Schäden zu verzeichnen. (gh)


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