Weltgebetstag der Frauen Hoffnung auf gemeinsames Abendmahl

14.02.2019

Am 1. März gilt das Gebet besonders dem gemeinsamen Abendmahl der Christinnen und Christen.

Beten in Gemeinschaft
Beten in Gemeinschaft © VadimGuzhva - stock.adobe.

Stein – Unter dem Motto "Kommt, alles ist bereit!" findet am 1. März der Weltgebetstag der Frauen statt. Organisationen verschiedener christlicher Konfessionen in ganz Deutschland veranstalten rund um diesen Termin ökumenische Gottesdienste, wie das Deutsche Komitee am Dienstag im fränkischen Stein mitteilte. Die Gebete, Texte und Lieder haben Frauen aus Slowenien verfasst. Für die Christen und Christinnen weltweit sollen ihre Worte auch die Einladung zur eucharistischen Tisch-Gemeinschaft sein, "die wir immer noch nicht mit allen Konfessionen gemeinsam feiern können".

Trennung der Konfessionen „unerträglicher Zustand“

Das Gebet gelte dieses Mal besonders dem gemeinsamen Abendmahl der Christinnen und Christen, heißt es in der Ankündigung. Denn schon Jesus habe gesagt: "Ich bete darum, dass alle eins seien." Die Trennung der Konfessionen am Tisch des Herrn sei für die im Weltgebetstag engagierten Frauen ein "unerträglicher Zustand", denn sie stelle die Glaubwürdigkeit der christlichen Kirchen und Gemeinschaften in Frage.

Weltweit größte Basisbewegung christlicher Frauen

Der Weltgebetstag der Frauen ist nach eigenen Angaben die weltweit größte Basisbewegung christlicher Frauen und wird in mehr als 120 Ländern gefeiert. Seit Jahrzehnten verbinde die Initiative auch in Deutschland Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen in Gebet und Handeln für Frieden, Gerechtigkeit und Frauenrechte. Elf Mitgliederorganisationen des Deutschen Weltgebetstagskomitees laden zur Teilnahme an vielen dezentralen Gottesdiensten ein. 2018 kamen in Deutschland Spenden von über 2,5 Millionen Euro zusammen. Damit seien unter anderem 58 Frauen- und Mädchen-Organisationen in 26 Ländern gefördert worden, heißt es. (kna)


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