Erntekrone in Maria Thalkirchen Hopfen und Getreide über dem Altar

06.10.2013

Eine besonders schöne und große Erntekrone gibt es im dritten Jahr in Maria Thalkirchen. Jürgen Hennig hat die Idee aus Österreich mitgebracht und sie auf die Münchner Verhältnisse angebpaat.

Erntekrone Maria Thalkirchen (Bild: Jürgen Hennig)

Sie schwebt vor dem Altar in der Luft - die Erntekrone in Maria Thalkirchen. Bereits zum dritten Mal bringt sie der Maibaumverein in lin die Kirche.Darin steckt viel Arbeit. Das Getreide haben die Vereinsmitglieder selbst in Oberschleißheim mit der Sense geschnitten und dann auf dem Dachboden der Kirche getrocknet. Anschließend wurde es zu Büscheln gebunden, die dann an dem Drahtgestell, dass ein Kunstschlosser hergestellt hat angebracht. Allein das Bündeln und Schmücken dauerte drei Tage, die gesamte Arbeitsziet läge bei sicherlich zwei Wochen, schätzt Organisator Jürgen Hennig.

Er selbst hat die Idee aus Österreich importiert. Bei einem Urlaub in Linz habe er miterlebt, wie eine Erntekrone in der Schubkarre in eine Kirche gefahren worden sei und sich dann intensiv mit diesem Brauchtum auseinandergesetzt.

Die traditionell aus vier Bügeln bestehende Krone haben Hennig und der Maibaumverein in München zu einer fünfbügeligen Krone umgewandelt. Aus gutem Grund, erzählt Hennig. Die vier Bügel symbolisierten die vier Jahreszeiten, München, mit seiner "Fünften Jahreszeit" habe einen fünften Bügel notwendig gemacht. Aus diesem Grund wird die Thakirchener Krone auch nicht nur mit Gerste, Hafer, Weizen ud Roggen geschmückt, sondern ein Bügel mit Hopfen.

Unterhalb dieses Gestells hat die Krone einen Kranz aus Buchs, oben wird sie durch ein Buchsskreuz abgeschlossen. Insgesamt ist sie etwa 1,70m hoch.

Sie wird den ganzen Okober über in der Kirche Maria Thalkirchen zu sehen sein.

sts

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