Max Luger Ich verteile Geld

29.04.2019

Wer etwas übrig hat, gibt es ihm und wer etwas braucht, bekommt von ihm. Mindestens 100 Euro. Weil er Almosen nicht mag.

Der 68-jährige Rentner will für Gerechtigkeit sorgen. Deshalb hat er einen Container in der Salzburger Altstadt aufgebaut. "Fair Shar€" heißt sein Projekt. Das funktioniert wie ein Stadtbrunnen, sagt er. Es fließe Geld hinein und hinaus. Diesen Geldfluss dokumentiert Luger auf seinem gläsernen Konto. Wer etwas haben möchte, muss ihm erzählen, wofür er es braucht. Für die Stromrechnung beispielsweise, wenn die besonders hoch war. Oder für eine Fahrkarte zum Begräbnis eines Verwandten. Aber man darf nicht regelmäößig kommen. Obdachlose weist er ab. Frauen mit Kindern bekommen zuerst etwas, denn die trauen sich nicht, bei den Kirchen um Hilfe zu bitten...

Erstausstrahlung Juni 2018

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Die Autorin
Brigitte Strauß-Richters
Radio-Redaktion
b.strauss-richters@st-michaelsbund.de


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