72-Stunden-Aktion Ilse Aigner besucht Caritas Kinderdorf Irschenberg

25.05.2019

Eine Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks Miesbach hat in den nächsten Tagen im Caritas Kinderdorf Irschenberg viel vor. Die Bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner hat sie vor Ort besucht.

Die Bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner besuchte die Freiwilligen im Caritas Kinderdorf Irschenberg. © Caritas Kinderdorf Irschenberg

Irschenberg – 23 Jugendliche des Technischen Hilfswerks Miesbach haben anlässlich der bundesweiten Aktion mit der Renovierung und Erweiterung der Terrasse der heilpädagogischen Tagesstätte „Kleiner Leuchtturm“ im Kinderdorf begonnen. Neben dem Terrassenbau werden die Jugendlichen auch noch zwei Sitzbänke errichten. Wenn die Zeit es erlaubt, soll auch nach ein Gartenhäuschen auf dem Gelände renoviert werden. Der Leiter der Jugendgruppe, Ernst Fiechter, unterstützt die Initiative seiner Jugendgruppe im Caritas Kinderdorf. Bereits 1988 hatte er ein Konzept entwickelt, wie Mädchen und Jungen lernen, sich für Mitmenschen in Not einzusetzen und sich eigenverantwortlich für ein soziales Projekt zu engagieren. Seitdem beteiligte sich seine Truppe an unzähligen sozialen und gemeinnützigen Maßnahmen. Einige der bereits berufstätigen Jugendlichen hatten sich dafür extra Urlaub genommen.

Demokratie stärken

Die Bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner freute sie sich bei ihrem Besuch über das soziale Engagement der THW Jugendgruppe: „Wenn Gutes geschieht, dann ist das Bild vom Geschenk des Himmels nicht weit. Auch Menschen können solche Geschenke sein. Menschen wie ihr, die auf andere zugehen, Empathie zeigen, solidarisch mit ihnen sind“. Sie dankte den Freiwilligen dafür, dass sie Verantwortung in der Region übernehmen und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt und letztlich die Demokratie stärken.

Aktion des BDKJ

Mehr als 80.000 Kinder und Jugendliche beteiligen sich an der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Drei Tage engagieren sich rund 3.300 Gruppen ehrenamtlich für ein soziales, ökologisches, politisches oder interreligiöses Projekt. In allen 27 katholischen Bistümern beteiligen sich zahlreiche Mitgliedsverbände und Jugendorganisationen des BDKJ. Aber auch Schulklassen, nicht-katholische Jugendeinrichtungen und andere Gruppen können mitmachen. Bei der ersten 72-Stunden-Aktion im Juni 2013 waren rund 175.000 Kinder und Jugendliche aktiv. (pm/kna/kas)

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Die 72-Stunden-Aktion

Das könnte Sie auch interessieren

72-Stunden-Aktion Die Kolpingjugend hat der Himmel geschickt

Bundesweit haben sich über 80.000 Jugendliche bei der Sozialaktion des BDKJ beteiligt. Die Kolpingjugend in Berchtesgaden hatte sich vorgenommen, einen Erdkühlschrank zu graben, einen Steingarten...

28.05.2019

Die Peitinger Ministranten mit ihrem mobilen Verkaufsstand.
© Tatjana Hämmerle

72-Stunden-Aktion Peitinger Minis bauen mobilen Verkaufsstand

Auch die Peitinger Ministranten von St. Michael haben sich an der 72-Stunden-Aktion beteiligt. Das Besondere: Bei ihrer Aufgabe handelt es sich um ein sogenanntes „Get-It“-Projekt.

27.05.2019

Drei Tage haben sich Jugendliche freiwillig für die Gesellschaft eingesetzt.
© imago / Patrick Scheiber

Solidaritätsaktion des BDKJ 72-Stunden-Aktion ist beendet

3.400 Projekte wurden in den letzten Tagen bundesweit umgesetzt. Der Bundesvorsitzende des Bundes Deutscher Katholischer Jugend, Thomas Andonie, zieht eine positive Bilanz.

27.05.2019

Besuch bei Nachtdienstlern in der Notaufnahme des Klinikums Harlaching
© Karola Braun

72-Stunden-Aktion Jugendliche bedanken sich bei Menschen, die in der Nacht arbeiten

Stundenlang haben Jugendliche der Pfarrei „Heilige Familie“ in Harlaching gebacken. Am Abend ging es dann zu den Nachtdienstlern.

25.05.2019

© Kiderle/SMB

72-Stunden-Aktion Kardinal trifft Indianer und einen Kommissar

Bei der bundesweiten Sozialaktion "72-Stunden" des BDKJ hat Schirmherr Kardinal Marx ein inklusives Projekt besucht.

24.05.2019

Monsignore Thomas Schlichting war beim Startschuss in München mit dabei.
© BDKJ

Bund Deutscher Katholischer Jugend 72-Stunden-Aktion ist eröffnet

Die bundesweite Solidaritätsaktion der katholischen Jugend ist in Würzburg offiziell eröffnet worden. Parallel dazu hat in München die erste Aktionsgruppe gleich losgelegt.

24.05.2019

Maskottchen Stoppi ist auch mit dabei
© BDKJ Bundesstelle

72-Stunden-Aktion "Die Welt ein Stückchen besser machen"

Am Donnerstag fällt der Startschuss für die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Projektleiter Sebastian Appolt gibt im Interview Einblicke in die vielfältigen...

22.05.2019

Jetzt neu für Rosenheim: Der mk-online Newsletter

Wir informieren Sie über Aktuelles, Gottesdienste, besondere Veranstaltungen und Neues aus Religion und Gesellschaft.
Jetzt abonnieren