Hochwasser im Erzbistum Immer noch „Land unter“ in der Region Süd

04.06.2013

Endlich ein Lichtblick – der Regen hat aufgehört. Das schlimmste Hochwasser seit Jahrhunderten hat den Süden der Erzdiözese dennoch schwer getroffen. Auch wenn die Pegel nun langsam zurückgehen ist die Lage noch nicht entspannt. Die Schadensaufnahme in den Dekanaten und Pfarreien hat gerade erst begonnen, doch das volle Ausmaß der Schäden wird erst in den kommenden Tagen abschätzbar sein.

Weihbischof Wolfgang Bischof, zuständig für die Seelsorgsregion Süd, sagte den Münchner Kirchennachrichten, dass neun von vierzehn Dekanaten der Region zum Teil schwer bis katastrophal betroffen sind. Mit am schlimmsten hat es die Pfarrei Oberwöhr nahe Rosenheim getroffen, hier brach in der Nacht zum Montag ein Damm des Auerbachs, so dass nun im Pfarrzentrum das Wasser ca. 1,5 Meter hoch steht und der Kindergarten nach Meinung des Pfarrers „völlig hin“ ist.

Auch in Aschau im Chiemgau kämpft man weiterhin gegen das Wasser. Hier habe es vor allem die Kinderklinik, die in der Trägerschaft der katholischen Jugendfürsorge steht, schwer getroffen, so der Weihbischof.

Jetzt heißt es zu den Menschen gehen: Der Weihbischof erklärte, dass sich die Seelsorgeteams in den betroffenen Pfarreien nun intensiv um die Opfer kümmern werden, um sie in dieser außergewöhnlichen Situation zu begleiten. (bg)

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