Nach Weltjugendtag Jetzt beginnt die Aufarbeitung

29.07.2013

Ein erfolgreiches Weltjugendtags-Ende wie in Rio de Janeiro ist für die Organisatoren immer eine große Erleichterung. Das sagte Monsignore Georg Austen, der das Event 2005 in Köln mitgeplant hat.

Erleichterung bei den Organisatoren nach WJT in Rio de Janeiro (Bild: imago/epd)

Der diesjährige Weltjugendtag werde bei den Organisatoren noch lange nachwirken: „Man ist noch so unter Spannung, dass man das Erlebte erstmal verdauen muss“, sagte Monsignore Georg Austen im Münchner Kirchenradio. Für die Organisatoren in Brasilien beginne jetzt aber erst einmal das große Aufräumen. Den Ablauf des Weltjugendtages in Rio de Janeiro beurteilt Austen positiv: „Der Funke ist übergesprungen“, so Monsignore Austen, der heute das Bonifatiuswerk leitet. Die jungen Menschen hätten erleben können, was Glaube bedeute. Der „Grundwasserspiegel des Glaubens“ sei angestiegen. Besonders beeindruckt zeigte sich Monsignore Austen vom Organisationsgeschick der Verantwortlichen bei der Verlegung der Abschlussveranstaltung: „Das war eine Riesenherausforderung“.

Der Weltjugendtag ist am gestrigen Sonntag zu Ende gegangen. An der Abschlussmesse nahmen 3 Millionen junge Gläubige teil. (gj/alb)

 

 


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