München am Mittag Jüdisches Leben sichtbar machen

02.02.2021

Bei uns in der Sendung: ein Beitrag über die Geschichte des Judentums in Deutschland. Seit 1700 ist jüdisches Leben hierzulande nachgewiesen - und 2021 soll das ordentlich gefeiert werden.

© 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.

Unter anderem auch mit dem Ziel, den Menschen jüdische Kultur nahe zu bringen. Deshalb hat auch die Jüdische Gemeinde in München bereits ein Programm geplant – in der Hoffnung, in Corona-Zeiten möglichst viel davon umsetzen zu können.

Die Dauer und Heftigkeit von Corona machen nicht nur Politikern und Virologen Sorgen. Auch dem Psychotherapeut Pater Hans Zollner bereitet die Pandemie Kopfzerbrechen. Er leitet das katholische Kinderschutzzentrum in Rom und sagt: Corona begünstigt den sexuellen Missbrauch.

Außerdem in München am Mittag: Wir stellen die „Weiße Rose-App“ vor: hier dreht sich alles um die gleichnamige Widerstandsbewegung im Dritten Reich. Die App bietet unter anderem Rundgänge, die die Entstehung der Weißen Rose erklären - mit Originalbildern, die man bisher so noch nicht kennt. Registrierung und Kontoeinrichtung ist für die App nicht notwendig. Bisher ist sie nur Android-Geräte nutzbar. Mehr unter https://play.google.com/store/apps/details?id=com.fabulapp.weisserose

 

München am Mittag mit Ivo Markota, von 12 bis 15 Uhr, auf DAB+ und im Webradio.


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