72 Stunden Aktion Jugendliche sind Vorbilder

20.05.2019

Bei der bundesweit größten Sozialaktion engagieren sich Jugendliche ein Wochenende für soziale Projekte. Die Teamleiterin von mk online, Katharina Sichla, stellt sich dabei eine Frage.

Jugendliche engagieren sich für die Gemeinschaft.
Jugendliche engagieren sich für die Gemeinschaft. © Monster Ztudio - stock.adobe.com

Die Wochenenden fliegen nur an mir vorbei. War nicht gerade noch Freitag? 72 Stunden und – zack – es ist Montag. 72 Stunden: In dieser für mich manchmal fühlbar so kurzen Zeit werden Jugendliche in ganz Deutschland nächstes Wochenende soziale Projekte umsetzen. Organisiert wird diese bundesweit größte Sozialaktion vom Bund deutscher katholischer Jugend. Allein im Erzbistum München und Freising gibt es bereits jetzt 5.100 angemeldete Teilnehmer. Da wird Selbstgebackenes an Menschen im Schichtdienst verteilt, ein Spendenlauf für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) wird es geben, ein Spielnachmittag für Flüchtlingskinder, Besuche in Seniorenheimen und in Wallgau wird ein Märchen-Wanderweg restauriert. Und das sind nur ein paar wenige Beispiele.

Für die Gemeinschaft

Die Projekte sind vielfältig. Eins haben sie aber alle gemeinsam: Die jungen Menschen engagagieren sich für die Gemeinschaft. Meist rücken Menschen in den Blick der Öffentlichkeit, die häufig vergessen oder verdrängt werden: Behinderte, Wohnungslose, Asylbewerber, Arbeitslose, Senioren. Die Jugendlichen nehmen sich 72 Stunden Zeit, um etwas für die Gemeinschaft zu tun - ohne dafür einen Vorteil zu erwarten. Ich finde diesen Einsatz großartig und vorbildlich. Da wird Nächstenliebe sichtbar und spürbar.

Und der Einsatz der Jugendliche regt mich zum Nachdenken an. Denn wann habe ich zuletzt einfach so Zeit für andere investiert?

Die Autorin
Katharina Sichla
Teamleiterin mk online
k.sichla@st-michaelsbund.de

Dieser Artikel gehört zum Schwerpunkt Die 72-Stunden-Aktion

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