Sorge vor populistischen Gruppen Kardinal Marx hofft auf große Beteiligung bei der Europawahl

25.03.2014

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx ruft die Gläubigen zu den EU-Wahlurnen. „Wir können uns nicht beschweren, dass Europa bestimmte Tendenzen hat, die wir nicht wollen, wenn wir uns als Christen nicht beteiligen“, sagte Marx dem Münchner Kirchenradio.

Wähler weisen den Weg (Bild: © stockWERK - Fotolia.com)

München – Kardinal Marx wünscht sich bei den kommenden Europawahlen eine möglichst hohe Beteiligung. Sonst könnten „überproportional populistische und europafeindliche Gruppen“ die Arbeit des Parlaments in Straßburg bestimmen. „Das ist schon eine Sorge, die ich habe“, sagte Marx dem Münchner Kirchenradio. Christen sollten jene „Parteien und Kandidaten unterstützen, die unsere Ideen von sozialer Gerechtigkeit oder des Lebensschutzes mit befördern“. Der Kardinal verwies auch auf die stark gewachsene Bedeutung der diesjährigen Europawahlen, zu denen zwischen dem 22. und 25. Mai 400 Millionen Wähler aufgerufen sind. Zum ersten Mal wird die Zusammensetzung des neuen Europäischen Parlaments darüber bestimmen, wer EU-Kommissionspräsident wird. Der Münchner Erzbischof ist neben seinem Amt als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz auch Präsident der COMECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft). (alb)

 

Europawahl 2014 auf der Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung

COMECE

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