Zeichen für Frieden Katholikenkomitee würdigt Initiative "Pulse of Europe"

13.03.2017

In immer mehr Städten nehmen die Menschen an der Bürgerinitiative "Pulse of Europe" teil. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken begrüßt das. Die Gründe dafür, lesen Sie hier.

Die Bürgerinitiative "Pulse of Europe" will den europäischen Gedanken sichtbar und hörbar machen.
Die Bürgerinitiative "Pulse of Europe" will den europäischen Gedanken sichtbar und hörbar machen. © imago

Bonn – Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat die Bürgerinitiative "Pulse of Europe" gewürdigt. "Die Menschen stehen auf, lassen sich ansprechen und gehen für Europa auf die Straße", erklärte der europapolitische Sprecher des ZdK, Martin Kastler, am Montag in Bonn. In der früheren Bundeshauptstadt hatte am Sonntag erstmals eine Kundgebung von "Pulse of Europe" stattgefunden; bundesweit gibt es sie nach Angaben der Initiatoren in über 35 Städten. 16.000 Menschen besuchten demnach europaweit Veranstaltungen am vergangenen Sonntag.

Die Initiative, die im vergangenen Jahr in Frankfurt gegründet wurde, möchte laut Selbstbeschreibung "den europäischen Gedanken wieder sichtbar und hörbar" machen. Entwicklungen wie dem Brexit und dem Erstarken rechtspopulistischer Parteien wolle man eine pro-europäische Bewegung entgegensetzen. Die Kundgebungen finden an jedem Sonntag um 14.00 Uhr statt.

In München findet die nächste Kundgebung von "Pulse of Europe" am 19. März 2017 um 14 Uhr statt. Dann versammeln sich die Teilnehmer bereits zum fünften Mal am Max-Joseph-Platz (vor der Oper).

Kastler rief Katholiken dazu auf, an den Kundgebungen teilzunehmen: "Sucht nach #pulseofeurope in der nächstgelegenen Stadt und setzt ein Zeichen für das Friedenspotenzial der Europäischen Union." Vielerorts laufe derzeit ein Wahlkampf, "der die nationalen Ziele an erste Stelle stellt, ohne wahrzunehmen, dass die Europäische Union das Fundament für den Wohlstand der Menschen in Europa ist." Angesichts dessen sei die Initiative "genial". (KNA)


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