Total Sozial Kinderorthopädisches Behandlungszentrum Aschau

29.11.2019

Die ganze Erzdiözese sammelt gemeinsam Geld für das Wohnheim der Kinderorthopädie in Aschau. Total Sozial hat sich dieses ganz spezielle Internat angeschaut.

Die Kinderorthopädische Klinik in Aschau.
Die Kinderorthopädische Klinik in Aschau. © Katholische Jugendfürsorge

Wenn diesen Sonntag der Klingelbeutel in den Kirchen des Erzbistums umgeht, dann seien Sie großzügig - denn das am ersten Advent gesammelte Geld geht an die katholische Jugendfürsorge. Die unterstützt heuer mit Ihrer Spende das Wohnheim des kinderorthopädischen Behandlungszentrums in Aschau. Das Würzburger Haus. Hier leben und lernen 20 Kinder mit Behinderung. Die Behinderungen sind dabei ganz unterschiedlicher Natur und jedes Kind braucht deshalb auch ganz individuelle Betreuung und Therapie. Zum Beispiel Manu. Manu ist 18 Jahre alt, hat starke Spastiken und sitzt deshalb im Rollstuhl. Zum Sprechen benutzt sie einen Sprachcomputer – einen sogenannten Talker. Wie der funktioniert und wie sie mit ihrer Logopädin übt, den Talker zu bedienen – das hat sie mir gezeigt. Außerdem habe ich den 13-Jährigen Lukas getroffen, der AMC hat. Eine angeborene Krankheit, bei der die Gelenke versteifen. Lukas trägt deshalb Orthesen, das sind Schienen, die die Beine stützen und benutzt einen E-Rollstuhl. Trotzdem spielt er begeistert Fußball und Tischtennis. Dass das alles möglich ist - Darum kümmert sich ein ganzes Team aus Pädagogen und Therapeuten, die Lukas, Manu und die anderen Kinder rund um die Uhr das ganze Jahr über betreuen. Also eigentlich ist es fast wie in einem Internat. Das Ziel des Behandlungszentrums ist dabei den Kindern einen ganz normalen Alltag zu ermöglichen. Wie der aussieht und wo das am ersten Advent gesammelte Geld noch gebraucht werden kann – das alles hören sie in der neuen Ausgabe Ausgabe von Total Sozial.

Audio

Total Sozial

Die Sendung vom 29.11.2019

Der Autor
Korbinian Bauer
Radioredakteur
k.bauer@st-michaelsbund.de


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