Neue Tourismus-Aktion Kirchen a la Karte

06.04.2018

Rund um den Chiemsee steht eine malerische Kirche oder Kapelle nach der anderen. Auf einer neuen Karte sind die schönsten davon ausgewählt.

Auch in der neuen Kirchenkarte zu finden: Flintsbach am Imm © SMB/Kiderle

Bernau – König Otto von Griechenland war ein waschechter Bayer und Sohn König Ludwigs I. 1832 verließ er seine Heimat, um den griechischen Thon zu besteigen. An der Grenze in Kiefersfelden erinnert daran eine Kapelle. Dieses Kleinod ist in der neuen Chiemsee-Alpenland-Tourismuskarte genauso verzeichnet, wie die Rokoko-Kirche von Rott am Inn oder die die Wallfahrtskirche von Weihenlinden bei Bad Aibling. Zusammen mit Kreisheimatpflegern hat Patrizia vom Chiemsee-Alpenland Tourismus in Bernau eine Auswahl aus 450 Kirchen, Klöstern und Kapellen getroffen. Ausschlaggebend für die Herausgabe der neuen Karte waren vor allem die Bedürfnisse der Gäste: „Es ist einfach so, dass es viele Nachfragen nach Orten zum Besinnen und Entschleunigen gab“, so Scravaglieri. Die sind in der Region und in der neuen Karte reichlich zu finden, die auch einige Hintergrund-Informationen zu religiösen Festen und Brauchtum enthält.

Zufrieden mit der neuen Publikation ist auch Robert Hintereder, der Bereichsleiter für Tourismus und Sport im Erzbischöflichen München. Sowohl die Verantwortlichen im Fremdenverkehr wie in der Kirche hätten das „Potential dieser Orte erkannt “, dadurch sei ein „verbindendes Element“ entstanden. Die neue Karte „Kirchen, Klöster, Kapellen.“ ist in jedem Tourismusamt der Region oder übers Internet zu beziehen. Auch für Einheimische bietet sie bestimmt die eine oder andere Anregung für einen Ausflug.

Der Autor
Alois Bierl
Chefreporter Sankt Michaelsbund
a.bierl@st-michaelsbund.de


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