Faire Kleidung Klamotten shoppen - Lust und Laster

29.05.2018

40 Prozent der Kleider im Schrank deutscher Verbraucher werden gar nicht getragen, laut einer Greenpeace-Studie. In den Herstellerländer schuften Menschen für Hungerlöhne um diesen Konsum zu ermöglichen, daran hat sich auch vier Jahre nach dem Einsturz der Rana-Plaza-Fabrik in Bangladesh nichts geändert.

Klamotten shoppen – Lust und Leidenschaft aber auch Last für die Umwelt, für diejenigen, die unsere schönen neuen Kleider produzieren. Shoppen ist für viele ein Freizeitvergnügen, vieles ist trendy und supergünstig. Was nicht auf der Rechnung steht ist, wie wenig die Menschen dafür bekommen, die den größten Teil der Arbeit leisten bei der Herstellung und wieviel Umweltbelastung bei der Produktion entsteht. Wie kann man den Kleiderkonsum fair und umweltverträglich halten? Im Studio Maria Leidemann, Umweltexpertin vom Verbraucherservice Bayern und im Interview Katrin Habenschaden, die mit der Initiative „Bye buy“ versucht, ein Zeichen zu setzen für verändertes Konsumverhalten.

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Die Autorin
Gabriele Hafner
Radio-Redaktion
g.hafner@st-michaelsbund.de


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