Neue Ausstellung Kunst: Zyklus zur Schöpfungsverantwortung

18.10.2019

Die Künstlerin Anja Verbeek von Loewis hat Bilder für das Pater-Rupert-Mayer-Schulungszentrum gemalt. Diese sind nun in Ausstellung vorab zu sehen.

Ein Ausschnitt aus einem der BIlder von Anja Verbeek von Loewis.
Ein Ausschnitt aus einem der BIlder von Anja Verbeek von Loewis. © EOMUC

München – Die Bilder der Münchner Künstlerin Anja Verreek von Loewis für den Erweiterungsbau des Pater-Rupert-Mayer-Schulzentrums sind dieser Tage vorab zu sehen. Bei der Ausstellung „TIA MUC Klima“ in den Domagkateliers in Halle 50 zeigen deutsche und albanische Künstler unter anderem auch Judith Grassl, Alketa Ramaj, Dritan Hyska und Donika Çina Kunstwerke zum Thema Klimawandel. Die Vernissage am Freitag, 18.10, beginnt um 19 Uhr mit der Performance „Momentmalerei – Cycle of Life“ von Verbeek von Loewis. Dabei begleitet sie ihr 13-jähriger Sohn am Klavier.

Bilder und Architektur im Zusammenspiel

Verbeek von Loewis wurde von der Erzdiözese München und Freising beauftragt, bis 2023 Bildfriese für den Erweiterungsbau des Pater-Rupert-Mayer-Schulzentrums zu gestalten. Die Werke setzen sich mit der Schöpfungsbewahrung auseinander, die Leitgedanke für das in nachhaltiger Holzbauweise errichtete Gebäude und den gesamten Campus ist. „Immer, wenn ich das neue Schulzentrum betrete, bin ich von seiner puristischen und zugleich menschlichen Architektur begeistert“, betont die Malerin. Die architektonischen Elemente wie das Holz oder die Deckenfenster, die einen Blick auf das Blau und Weiß des Himmels erlauben, greift sie in der Farbigkeit der Bilder auf. Diese erzeugt sie unter anderem mit Kreiden sowie in Bienenwachs gebundenen Pigmenten, Pflanzenteilen, Sand und Erden. „Die Bildfriese sollen Freude und Verbundenheit mit der Natur, der Schöpfung insgesamt ausdrücken. Ohne sich aufzudrängen, lassen sie Freiraum für eigene innere Bilder und Gefühle“, erläutert Verbeek von Loewis.

Bereits fertiggestellt und jetzt ausgestellt sind rund sechs Meter des Frieses für den Gang. Die Bilder spiegeln teils abstrakt den Gedanken eines „Weltennetzes“ wider. Teils verdeutlichen Zeichnungen von Tieren, die an Höhlenmalereien erinnern, die Verbundenheit mit den Ursprüngen der Menschheit. Die Künstlerin wird zudem Workshops für die Schülerinnen und Schüler anbieten, um sie für die künstlerische Gestaltung ihrer Umgebung zu sensibilisieren und zu eigener Kreativität anzuregen. (pm)

Die Ausstellung ist in der Halle 50 der Domagkateliers (Margarete-Schütte-Lihotzky-Straße 30) an den Samstagen und Sonntagen, 19. und 20. sowie 26. und 27. Oktober, jeweils von 13 bis 20 Uhr zu sehen, von Montag, 21., bis Freitag, 25. Oktober, jeweils von 17 bis 20 Uhr.


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