Weihnachtspost Last-Minute individuelle Karten verschicken

20.12.2017

Selbstgemachte Weihnachtskarten sind besonders schön und vor allem persönlich. Doch oft ist man dafür meist doch wieder zu spät dran. Doch es gibt eine schnelle und individuelle Lösung, mit der auch noch Gutes getan wird.

Persönliche Weihnachtspost kommt gut an.
Persönliche Weihnachtspost kommt gut an. © fotolia/tournee

Bad Endorf – Die Postboten haben so viel zu tun wie zu keiner anderen Zeit im Jahr. Die Weihnachtspost will schließlich noch rechtzeitig ankommen. Wer nicht unbedingt ein Bastelfan ist, der greift gern auf im Handel erhältliche Karten zurück. Helmut Fleidl aus Bad Endorf bietet nun eine Möglichkeit an, schnell und einfach eine persönliche Postkarte zu gestalten. Sein Angebot nennt sich mypostcard4you: Einfach ein Foto mit dem Smartphone machen, einen Text dazu schreiben, den Empfänger eingeben und dann wird das Foto als Postkarte verschickt - ganz analog. Da lässt sich dann also ein aktuelles Bild der Enkelkinder verschicken, die aktuelle Weihnachtsdeko oder das Haustier wird noch schnell in Szene gesetzt. Das sei persönlich und habe einen Mehrwert, ist sich Fleidl sicher. Er will so Tradition und Moderne verbinden.

Spenden für einen guten Zweck

Insgesamt kostet das Verschicken der Postkarte 2,75 Euro. Doch wer das Angebot von Helmut Fleidl nutzt, macht nicht nur dem Empfänger eine Freude. Denn der Absender kann einen Euro an eine gemeinnützige Organisation spenden. Auf der Homepage kann der Nutzer derzeit zwischen drei Spendemöglichkeiten wählen: dem Caritas Kinderdorf in Irschenberg, der MS Selbsthilfegruppe "Mal Schaun" in Rosenheim und dem Sankt Michaelsbund in München. Der gespendete Euro komme zu 100 Prozent der jeweiligen Organisation, versichert Fleidl.

Patenschaften der Münchner Kirchenzeitung unterstützen

Das katholische Medienhaus Sankt Michaelsbund gibt unter anderem die Münchner Kirchenzeitung heraus. Der karitative Zweck hierbei: Es gibt Paten, die das Abo für eine Kirchenzeitung bezahlen. Die Zeitungen werden dann zum Beispiel in einem Gefängnis in München, in Krankenhäusern und Altenheimen verteilt. Um die Patenschaften weiter zu gewährleisten, ist das Medienhaus auf Spenden angewiesen. Helmut Fleidl ist sich sicher: „die einen grüßen und den anderen Gutes tun, ist eine feine Sache“. Ihm geht es darum, Organisationen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Er selbst verdient nur ein paar Cent pro verschickter Postkarte.

Die Autorin
Katharina Sichla
Teamleiterin mk online
k.sichla@st-michaelsbund.de

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